Pressemeldung

TU Kaiserslautern erhält Förderung als Teil des Verbundes Nationales Hochleistungsrechnen Süd-West

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hat am 22. Oktober die Aufnahme des Nationalen Hochleistungsrechnens (NHR) Süd-West, einem länderübergreifenden Konsortium der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Technischen Universität Kaiserslautern, der Goethe Universität Frankfurt und der Universität des Saarlandes, in den Verbund des Nationalen Hochleistungsrechnens beschlossen.

Insgesamt stehen für das Nationale Hochleistungsrechnen über einen Förderzeitraum von zehn Jahren deutschlandweit 625 Millionen Euro zur Verfügung. Neben Aachen, Berlin, Darmstadt, Dresden, Erlangen-Nürnberg, Göttingen, Karlsruhe und Paderborn wird der Verbund des Nationalen Hochleistungsrechnens damit um die Standorte Mainz, Kaiserslautern, Frankfurt und Saarbrücken erweitert. NHR Süd-West hat ein Gesamtvolumen von rund 124 Millionen Euro über die Gesamtförderperiode von zehn Jahren, wovon 40 Millionen Euro aus der Förderung des Nationalen Hochleistungsrechnen kommen.

Ein Schwerpunkt im NHR-Verbund soll neben der Bereitstellung von Rechenkapazitäten die Stärkung der Methodenkompetenz durch koordinierte Aus- und Weiterbildung der Nutzerinnen und Nutzer sowie insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses sein. Flankiert wird dies durch vorhandene Forschungsexpertisen an den NHR-Standorten, die zur Stärkung der Methodenkompetenz beitragen.

Prof. Dr. Nicolas Gauger, Hauptantragsteller für die Beiträge am Standort Kaiserslautern im NHR Süd-West, stellt fest: „Ich freue mich schon darauf, zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen von der TU Kaiserslautern in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) unsere Forschungsexpertisen und Methodenkompetenzen am Standort Kaiserslautern als Teil von NHR Süd-West insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Parallele Programmierung und Quantencomputing in den NHR-Verbund einzubringen."

Gemeinsam mit Prof. Gauger freuen sich der Präsident der TU Kaiserslautern, Prof. Arnd Poetzsch-Heffter, sowie der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister, Clemens Hoch, der in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit Ministerpräsident Tobias Hans aus dem Saarland und Wissenschaftsministerin Angela Dorn aus Hessen erklärte: „Die Aufnahme von NHR Süd-West in das Nationale Hochleistungsrechnen ist ein großer Erfolg. Sie würdigt die vorhandene Expertise an den vier beteiligten Hochschulen im Bereich Hochleistungsrechnen und ermöglicht, diese fachlichen und methodischen Kompetenzen durch eine enge Zusammenarbeit im nationalen Verbund weiter auszubauen. Für NHR Süd-West ist die Förderung ein wichtiger Schub im weiteren Ausbau der technischen Rechenleistung und der fachlichen Kompetenzen.“

Fragen beantwortet:
Professor Dr. Nicolas R. Gauger
Leiter RHRK und Lehrstuhl für Scientific Computing
E-Mail: nicolas.gauger@scicomp.uni-kl.de

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

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