Auf- und Ausbau von Kompetenzen - Auf unterschiedlichen Wegen zum Ziel

Die Bologna-Reform brauchte einen Begriff deutlich ins Bewusstsein: Kompetenz. Die Schwierigkeit, diesen Begriff eindeutig zu definieren, ist allein durch seine Vielschichtigkeit erkennbar: Welche Kompetenz ist gemeint? Sozialkompetenz, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Selbstkompetenz - um nur wenige zu nennen.

Mit der etwas provokantem Frage, ob Lehrende zukünftig "Kompetent-Macher" seien, führte Wim Görts von der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle der TU Darmstadt in das Thema "Kompetenzorientierung" ein. Er erörterte die verschiedenen Stufen der Kompetenzentwicklung und kam auf eine zentrale Frage immer wieder zurück: Wie kann der Kompetenzerwerb tatsächlich festgestellt werden? Im Hinblick auf die neuen Aspekte, die Lehrende nun in ihren Veranstaltungen berücksichtigen sollten, zeigte er auch auf, dass neben den Studierenden sich auch die Lehrenden neue Kompetenzen aneignen müssten.

Folgende Projekte wurden in diesem Workshop vorgestellt:

  • Christiane Stroh (FB Sozialwissenschaften) - WischA
  • Prof. Dr.-Ing. Martin Eigner (FB Maschinenbau und Verfahrenstechnik) - Idee-Projekt
  • Christian Endler (FB Informatik) - FreeSoftwareLab

Das Thema "Kompetenz" wird auch im nächsten Workshop aufgegriffen. Der Wunsch nach einer Veranstaltung, in deren Fokus kompetenzorientiertes Prüfen liegt, war unter den Teilnehmern dieses Workshops sehr erwünscht. Der Workshop wird voraussichtlich am 9. Mai 2012 von 14 bis 16 Uhr stattfinden.  

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Wo hakt's im Studium? Was regt Euch auf? Aber auch: was ist richtig gut gelaufen? Und Ihr wisst ja: Vorschläge, wie es besser gehen könnte, sind erst recht willkommen!

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