Kompetenzorientiertes Prüfen - kompetenzorientiertes Lehren

"Kompetenzorientiertes Lehren, kompetenzorientiertes Prüfen" - bislang nur schillernde Begriffe in der momentanen hochschulpolitischen Diskussionm deren es an einer inhaltlichen Konturierung mangelt. Genau hier setzte dieses Mal der Workshop Lehre plus an und ließ unterschiedliche Konzepte und Formate vorstellen, die in angepasster Form von anderen Lehrenden und Fachbereichen übernommen werden können.

Vier Referenten präsentierten  ihre Lehr- und Prüfformate und diskutierten diese mit dem Auditorium. Um die Diskussionen effizienter zu gestalten, nahm der Workshop Lehre plus ebenfalls ein neues Format an: als „World Café“ aufgebaut, fanden die Diskussionen in kleineren Gruppen statt und jeder Teilnehmer wurde auf diese Weise unmittelbar eingebunden. 

Folgende Themen wurden an den verschiedenen Tischen diskutiert:

 „Strategic Management“ von Prof. Dr. Daniel Geiger – Aufbau eines Moduls unter Verwendung verschiedener Lehr- und Prüfformate, die mehrere Kompetenzen abdecken

 „Neu denken“ von Prof. Dr. Jens Hartung – Restrukturierung von Lehrveranstaltungen mit kompetenzorientierter Ausrichtung unter Verbindung verschiedener Bereiche der Chemie

 „Reading Courses“ von Jun.-Prof. Dr. Jan Riemer – Lesen englischer Literatur, Erarbeiten von Konzepten und Zusammenhängen aus einer großen und komplexen „Wissensmenge“, freie Präsentation des erarbeiteten Wissens, Training des kurzen und präzisen Darstellens der wichtigsten Zusammenhänge

 “ePortfolio” von Frederick Schulz – Die ePortfolio-Prüfung in den Bildungswissenschaften ist ein Kompetenz-Entwicklungs-Assessment im doppelten Sinn: 1. Die Kompetenzentwicklung der Lernenden ist Inhalt der Prüfung , 2. Das Assessment selbst entwickelt Kompetenzen, die mit anderen Prüfungsformen schwer zugänglich sind (Bewertungs-, Reflexions-, Selfmonitoring-Kompetenzen).

 

 Der nächste Workshop Lehre plus wird am 4. Juli zum Thema „Berufsfeldorientierung“ stattfinden.

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