Region und Stadt

Besuch von Herrn Prof. Dr. Hans-Peter Sonnenborn

Am 19. und 20. April 2017 war Herr Prof. Dr. Sonnenborn für einen gemeinsamen Austausch hinsichtlich dem Dissertationsvorhaben von Herrn Kowalski zu Gast am Lehrstuhl für Strategie, Innovation und Kooperation. Zentrales Thema des wissenschaftlichen Kolloquiums waren aktuelle Forschungsfragen in Bezug auf das ‚Management von Netzwerken‘ und dem ‚Open Innovation Ansatz‘. Im Anschluss an das Kolloquium erfolgte ein gemeinsamer Besuch des hiesigen Instituts für Verbundwerkstoffe (IVW). Die Begehung der Laboratorien erfolgte durch Herrn Dr. Lahr, der dabei zu spannenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des IVW in Bezug auf innovative Werkstoffe, Bauweisen und Fertigungsprozesse referierte.

Zukunft Land – Land der Zukunft

Dialogforum zum Thema „Regionale Zukunftsforschung: Risiken – Chancen – Strategien“
am 20. und 21. Oktober 2016 in Berlin 

Unter Federführung des Lehrstuhls Regionalentwicklung und Raumordnung der TU Kaiserslautern und in Kooperation mit dem Universitären Potentialbereich „Research Center Region und Stadt“, dem Think Tank „Denk.Raum.Zukunft“ Kaiserslautern-Hannover, dem Pestel-Institut Hannover und der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) fand von Donnerstag, 20. Oktober bis Freitag, 21. Oktober 2016 ein Dialogforum zum Thema „Regionale Zukunftsforschung: Risiken – Chancen – Strategien“ in der Evangelischen Akademie Schwanenwerder am Wannsee in Berlin statt. Rund 50 Teilnehmer, darunter Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Verbände und Kommunen nahmen an der Veranstaltung teil. In der angenehmen Atmosphäre am Ufer des Wannsees war einem konstruktiven Austausch und Arbeiten entsprechend Raum gegeben. 

Ausgehend von aktuell ablaufenden regionalen und internationalen gesellschaftlichen, sozialen, ökonomischen, ökologischen und politischen Veränderungsprozessen lautete die übergeordnete Frage der Tagung, welchen relevanten Trends und Herausforderungen Städte und Regionen derzeit und in Zukunft begegnen und welche Wirkungen diese erzeugen. Das Ziel des Dialogforums war es, gemeinsam mit namhaften Referentinnen und Referenten neue Erkenntnisse und Lösungsansätze zu generieren, die Strategien zur Zukunftsfestigkeit von Städten und Regionen zum Inhalt haben.

Das Programm gliederte sich auf zwei Tage verteilt in die beiden aufeinanderfolgenden Themenbereiche „Regionale Zukunftsforschung – Herausforderungen für Regionen und Städte“ und „Entwicklung durch Zukunftsstrategien – Ansätze für die Politikberatung“ auf. Einzelthemen waren

  • Migration und Möglichkeiten der Integration in den Wohnungs-, Arbeits- und Bildungsmarkt
  • Trend zur Digitalisierung im Einzelhandel und Dienstleistungsbereich
  • Trends im Bereich der seniorenspezifischen Daseinsvorsorge
  • Trends im Bereich der Infrastruktur
  • Trends im Bereich Strategien und Steuerungsansätze auf regionaler und kommunaler Ebene.

An der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konnte in insgesamt 15 Vorträgen, darunter u. a. Herr Prof. Dr. Rolf Kreibich, Direktor des SFZ Sekretariat für Zukunftsforschung an der FU Berlin und Mitglied des World Future Council (Weltzukunftsrat), die Thematik der regionalen Zukunftsforschung dem Auditorium ganzheitlich und umfassend dargestellt werden. Neben den inhaltlichen Beiträgen ließ die Tagung aber auch noch genügend Raum zur Vernetzung sowie zur Diskussion aktueller und zukünftiger Projekte in Forschung und Praxis.

Aufgrund der positiven Resonanz als auch der generellen Bedeutsamkeit der Thematik für die Zukunftsfestigkeit von Regionen und Städten, beabsichtigen die gastgebenden Institutionen auch weiterhin Veranstaltungen zu diesem Forschungsfeld initiieren zu wollen.


 

 

 

 

 

1st Symposium of the AESOP Thematic Group Transboundary Spaces, Policy Diffusion, Planning Cultures in Cooperation with Research Center "Region und Stadt"

 

TRANSBOUNDARY SPACES, POLICY DIFFUSION AND PLANNING CULTURES:

NEW CHALLENGES - WAYS FORWARD

University of Kaiserslautern September 19-20, 2016

CALL FOR PAPERS

 

Deadline for Abstracts: May 30, 2016

Abstract Acceptance Notification: July 29, 2016

Deadline for Papers: October 28, 2016


 

 

Tagung „Zukunft Land – Land der Zukunft:
ein Dialogforum zur Krisen- und Zukunftsfestigkeit von Regionen und Kommunen“ vom 03-05 September 2014

 

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung, der Landesschwerpunkt „Region und Stadt“ der TU Kaiserslautern, der Think Tank „Denk.Raum.Zukunft Kaiserslautern-Hannover“ sowie das Pestel-Institut Hannover führten von Mittwoch, 03. September bis Freitag, 05. September 2014 eine Tagung zum Thema „Zukunft Land – Land der Zukunft: ein Dialogforum zur Krisen- und Zukunftsfestigkeit von Regionen und Kommunen“ in der Evangelischen Akademie Tutzing am Starnberger See durch. Rund 50 Teilnehmer, darunter Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Verbände und Kommunen nahmen an der Veranstaltung teil. In der angenehmen Atmosphäre des Schlosses Tutzing und dessen Schlosspark war einem konstruktiven Austausch und Arbeiten entsprechend Raum gegeben. 
 
Ausgehend von aktuell ablaufenden regionalen und internationalen Veränderungsprozessen lautete die übergeordnete Frage der Tagung, welche Faktoren zur Zukunftsfestigkeit und Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland – insbesondere ländlicher Räume – beitragen können. Was zeichnet demnach einen zukunftsfesten Wirtschaftsstandort aus? Können ländliche Räume im Wettbewerb mit Metropolregionen bestehen? Können Unternehmen in ländlichen Räumen am globalen Wettbewerb teilhaben? Welche Strategien können zur Verbesserung der Zukunftsfestigkeit umgesetzt werden?
Das Ziel des Dialogforums war es, gemeinsam mit namhaften Referentinnen und Referenten neue Erkenntnisse und Lösungsansätze zu generieren und über die Frage zu diskutieren, inwieweit der Wirtschaftsstandort Deutschland mit seinen Branchen, Regionen und Kommunen zukunftsfähig aufgestellt ist.
 
In einer Eröffnungsrede begrüßte Univ.-Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß (Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung) die Tagungsteilnehmer und gab einen Einblick in die vielfältigen und stark interdisziplinären Arbeits- und Forschungsfelder zur Zukunftsfestigkeit und Zukunftsfähigkeit von Städten und Regionen.
In seinem Key Note-Vortrag stellte Bundesminister a. D. Prof. Dr. Drs. h.c. mult. Klaus Töpfer Probleme und Chancen zukünftiger ökonomischer, ökologischer und sozialer Entwicklungen – wie Globalisierung, Klimawandel und Demographischer Wandel – zunächst auf globaler und anschließend auf regionaler bzw. staatlicher Ebene dar. Der Vortrag eröffnete den Teilnehmern einen fachthemenübergreifenden Gesamtblick auf die hochkomplexe Thematik der Krisen- und Zukunftsfestigkeit von Städten und Regionen.     
 
Das weitere Programm gliederte sich auf zwei Tage verteilt in vier aufeinanderfolgende Sessions bzw. Themenbereiche. Themenbereich I „Strukturelle Trends“,  Themenbereich II „Branchenspezifische Trends“, Themenbereich III „Medizinische und soziale Trends“ und Themenbereich IV „Kommunale und regionale Trends“. An der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung sowie Gesundheit und Medizin konnte in insgesamt 17 Vorträgen, darunter u. a. Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, die Thematik der Krisen- und Zukunftsfestigkeit von Regionen und Kommunen dem Auditorium ganzheitlich und umfassend dargestellt werden.
Neben den inhaltlichen Beiträgen ließ die Tagung aber auch noch genügend Raum zur Vernetzung sowie zur Diskussion aktueller und zukünftiger Projekte in Forschung und Praxis.
 
Aufgrund der positiven Resonanz als auch der generellen Bedeutsamkeit der Thematik für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland, beabsichtigen die gastgebenden Institutionen auch weiterhin Veranstaltungen zu diesem Forschungsfeld initiieren zu wollen.


Tagung "Krisenanfälligkeit von Städten und Regionen" am 25. November 2011

Am 25. November 2011 fand im Fraunhofer-Zentrum Kaiserslautern die diesjährige Tagung des Landesschwerpunkts „Region und Stadt“ statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren widmete sich der interdisziplinäre Forschungsverbund mit dem Thema „Krisenanfälligkeit von Städten und Regionen“ einer aktuellen Forschungsrichtung der Stadt- und Regionalentwicklung. Mit knapp 100 Teilnehmern aus den Reihen von Universität und Forschung, insbesondere aber auch aus der kommunalen und regionalen Planungspraxis in Rheinland-Pfalz, stieß das gewählte Thema dabei auf breites Interesse.

Das Thema der Krisenanfälligkeit stellt sich vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen der Regional- und Kommunalentwicklung aufgrund aktueller Entwicklungstrends gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, ökologischer und politischer Art. Beispielhaft seien die Wirkungen des demografischen Wandels auf die Tragfähigkeit öffentlicher und privater Infrastruktur, ein sich im Rahmen der Globalisierung verschärfender kommunaler und regionaler Wettbewerb um Bevölkerung und Unternehmen, die Wirkungen des Klimawandels oder auch die sich infolge der Energiewende stellenden Herausforderungen genannt. Derartige Entwicklungen fordern öffentliche Akteure aus Politik und Verwaltung zunehmend und ziehen Entwicklungsrisiken sowie die Gefahr krisenhafter Entwicklungen nach sich, insbesondere vor dem Hintergrund einer prekären kommunalen Haushaltslage, welche die Möglichkeiten räumlicher Anpassungsmaßnahmen an diese Entwicklungen häufig erheblich einschränkt.

Im Mittelpunkt der Tagung stand daher u. a. die Frage, wie derartige Risiken erkannt werden können und wie ihnen, im Sinne eines pro-aktiven Handelns, frühzeitig begegnet werden kann. Die Beiträge widmeten sich zunächst der Abgrenzung des Krisenbegriffs und der Verdeutlichung raumplanerischer Einflussmöglichkeiten. Hierzu sprachen Dipl.-Geogr. Dieter Behrendt vom Eduard-Pestel-Institut für Systemforschung in Hannover und Prof. em. Dr. Dietrich Fürst, ehemaliger Leiter des Instituts für Umweltplanung der Leibniz-Universität Hannover. Dr. Birte Frommer vom Planungsbüro ‚Infrastruktur und Umwelt‘ in Darmstadt, Prof. em. Dr. Bernhard Schäfers, ehemals Leiter des Instituts für Soziologie der Universität Karlsruhe, und Prof. Dr. Gunnar Schwarting, Geschäftsführer des Städtetags Rheinland-Pfalz,  vertieften nachfolgend anhand von Aspekten der sozialen Integration, der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und neuer Wege der Verwaltungsorganisation sektorale Einflussbereiche der räumlichen Entwicklung, bevor in der abschließenden Diskussion Anforderungen an krisenbezogene Frühwarnsysteme diskutiert wurden.

In den Blickpunkt der Betrachtung rückte immer wieder die Rolle der Raumplanung. Diese ist aufgefordert, Entwicklungsrisiken durch effiziente Anpassungsstrategien frühzeitig zu minimieren. Hierbei müssen sich Städte und Regionen mehrerlei Aufgaben stellen: aufbauend auf einer kontinuierlichen Beobachtung und Auswertung möglicher Risiken wie auch Chancen für die kommunale und regionale Entwicklung sind Handlungsoptionen zu formulieren und Prozesse der politischen Entscheidungsfindung zu organisieren. Insbesondere liegt es aber an der Raumplanung als querschnittsorientierte Disziplin, relevante Akteure im Sinne einer Bündelung von Kräften in den betroffenen Räumen zusammenzubringen, um geeignete Maßnahmen entgegen der genannten Entwicklungstrends umzusetzen und damit zukünftig entstehenden Risiken gegenzusteuern.

Das Programm der Veranstaltung kann auch hier heruntergeladen werden, die Beiträge der Referenten stehen nachfolgend zum Download bereit:


Workshop am 03. Dezember 2010

Am 03.12.2010 fand das Experten-Kolloquium des Landesschwerpunkts "Region und Stadt" statt. Die Veranstaltung wurde in der Villa Denis, dem Stiftungshaus der TU Kaiserslautern in Frankenstein, durchgeführt. Das Thema der Veranstaltung, „Räume im Wandel – Anpassungs- und Steuerungsfähigkeit von Kommunen und Regionen“, griff dabei verschiedene Arbeitsschwerpunkte der Mitglieder der Forschungskooperation auf.

Im Rahmen der Veranstaltung beschäftigten sich neben den Mitgliedern des Landesschwerpunkts renommierte Vertreter der Raumwissenschaften aus Deutschland wie auch dem inner- und außereuropäischen Ausland in vier moderierten Workshops mit den gewählten Schwerpunktthemen des räumlichen Wandels:

  • Zukünftige Handlungsspielräume auf kommunaler Ebene,
  • Gesellschaftliche Trends und infrastrukturelle Implikationen,
  • Ansätze zur Stabilisierung ländlicher Räume sowie
  • Stadtökologie und ihre planerischen Implikationen.

Im Mittelpunkt standen demnach sowohl Handlungserfordernisse wie auch Handlungsspielräume von Kommunen und Regionen beim Umfang mit den aktuellen Trends des sozio-ökonomischen Wandels.

Den 50 Teilnehmern der Veranstaltung war es im Rahmen der als „Knowledge Café“ angelegten Veranstaltung möglich, zwischen den Workshops frei zu wechseln und damit zu allen Themen ihre Beiträge zu leisten, um einen anregenden Austausch zu ermöglichen. Dabei wurden sowohl persönliche Positionen diskutiert als auch mögliche Fragestellungen für die künftige raumwissenschaftliche Forschung, insbesondere auch die weitere Arbeit des Landesschwerpunkts „Region und Stadt“, aufgeworfen.

Das Protokoll der Veranstaltung kann beim Geschäftsführer des Landesschwerpunkts "Region und Stadt", Dipl.-Ing. Micha Kronibus (0631/205-3675, kronibus@rhrk.uni-kl.de) angefordert werden.

Zum Seitenanfang