Aktuelle Information zu den Auswirkungen des Coronavirus auf das Studium

Diese Regelungen und Entscheidungen wurden nach aktuellem Wissensstand sowie Kenntnis der geltenden politischen Rahmenbedingungen getroffen.

Bitte beachten Sie, dass sich diese zurzeit täglich, auch hinsichtlich der Auffassung ggf. ändern können.

Allgemeines

Ergänzend zu der bereits separat erfolgten Kommunikation, haben wir heute im Krisenstab umfänglich die möglichen Maßnahmen diskutiert, die Studierenden und Prüfenden die kommenden Prüfungen so sicher und angenehm wie möglich gestalten können.

Nach aktuellem Kenntnisstand des Infektionsgeschehens werden noch einmal alle Räumlichkeiten, die für Präsenzklausuren vorgesehen sind, auf Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, vor allem mit Blick auf die neue 10 Quadratmeter-Regel pro Person, überprüft. Es kann dabei erforderlich sein, die Zahl der Prüfungsräume zu erhöhen. Dies wird aktuell von der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten bzw. dem DISC überprüft und die Prüfenden entsprechend informiert.

Da die neuen Regelungen keine Implikationen auf die Ausgestaltung der Prüfungen an Hochschulen haben, wurde in Absprache mit den anderen rheinland-pfälzischen Hochschulen entschieden, weiterhin Präsenzprüfungen durchzuführen. Wir bitten allgemein um Verständnis, dass nicht alle Prüfungen in alternative Online-Formate wie Take-Home oder Open-Book-Exams umgewandelt werden können.

Sollten Sie sich kurzfristig nicht in der Lage sehen, an einer anstehenden Prüfung teilzunehmen, so bieten wir Ihnen die Möglichkeit des Sonderrücktritts, aufgrund von Corona, an. Dieser Rücktritt muss über die für Sie zuständige Abteilung für Fernstudienangelegenheiten erfolgen und gilt nur für Präsenzklausuren, laborpraktische Prüfungen sowie mündliche Prüfungen, die nicht mit Online-Unterstützung angeboten werden können.

Bei allen Präsenzprüfungen vor Ort müssen bereits in den Gebäuden auf dem Weg zum Prüfungsraum medizinische Masken (OP- Masken) getragen werden, auch während der Klausur. Medizinische Masken können Ihnen in Ausnahmefällen zur Verfügung gestellt werden.

Des Weiteren möchten wir Sie aus aktuellem Anlass noch einmal daran erinnern, dass das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung, auch unter freiem Himmel, Pflicht ist, wenn mehrere Personen mit geringem Abstand unterwegs sind.  Dies gilt für den gemeinsamen Gang zur Mensa ebenso wie den persönlichen Austausch in einer kleineren Gruppe.

Bitte helfen Sie uns, hier gemeinsam das Infektionsgeschehen mit der Einhaltung der Sicherheitsvorgaben, zu reduzieren.

Prüfungen

1. Aufgrund der unsicheren und schwierigen Infektionslage wird derzeit die Umstellung der Präsenzveranstaltungen des WS 20/21 – soweit möglich – in einen Online-Modus geplant. Insbesondere bei technischen Studiengängen, bei denen eine Vor-Ort-Präsenz aufgrund von Labortätigkeiten etc. unabdingbar ist, wird der Präsenzmodus voraussichtlich nicht umgestellt werden können.
Über das Programmmanagement im DISC erhalten Sie jeweils Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und zum Stand der Planungen. Die Informationen sind auf der Lernplattform Ihres jeweiligen Studienganges zu finden.
Wichtig: Die Anmeldungen zu den Präsenzveranstaltungen sind von den derzeitigen Umplanungen nicht betroffen. Wir bitten Sie, sich wie geplant fristgerecht anzumelden.

2. Studierende, die in einer Wiederholungsverpflichtung stehen und von der Prüfung zurücktreten, müssen den nächstmöglichen Prüfungstermin wahrnehmen, der nach dem abgemeldeten Prüfungstermin angeboten wird.

3. Bei allgemeinen Fragen zu Prüfungen in Folge der Auswirkungen zu Corona schreiben Sie an Ihre*n zuständige*n Sachbearbeiter*in der Abt f. Fernstudienangelegenheiten.

Nach Beschluss der TUK vom 14.01.2021, ist in allen schriftlichen Prüfungen ab dem 01.02.2021 das Tragen einer MNB nicht nur auf dem Weg zum Prüfungsplatz, sondern auch während der Prüfung verpflichtend. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist möglich und durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Aus dem Attest muss sich mindestens nachvollziehbar ergeben, auf welcher Grundlage die ärztliche Diagnose gestellt wurde und aus welchen Gründen das Tragen einer Maske im konkreten Fall eine unzumutbare Belastung darstellt. Studierende, die von der Maskenpflicht befreit sind, müssen mindestens 2 Werktage vor der Prüfung das entsprechende Attest der Abteilung für Fernstudienangelegenheiten zukommen lassen. Für die von er Maskenpflicht befreiten Gruppe von Studierenden muss der zuständige Fachbereich einen alternativen Prüfungsraum zur Verfügung stellen.

Sollten Studierende zu der Prüfung verschuldet ohne Maske (und ohne Attest) erscheinen, so ist die Teilnahme an der Prüfung zu untersagen. Hinweis: Dies hat in der Regel ein Nichtbestehen (5,0) zur Folge.

1. Abgabe von Abschlussarbeiten, wissenschaftlichen Arbeiten: Da es zu Problemen mit dem Druck oder der Bindung von Abschlussarbeiten, Hausarbeiten oder wissenschaftliche Arbeiten kommen kann, gestatten wir (nach derzeitigem Stand bis 31.03.2021) auch die Einreichung der Arbeiten im PDF-Format per E-Mail an die Abt f. Fernstudienangelegenheiten. In diesem Fällen soll die Datei per E-Mail über den RHRK-Account bis 12 Uhr mittags des Abgabetags eingegangen sein. Die Abteilung 4.5 bestätigt dann den Eingang. Falls keine Eingangsbestätigung bis 15 Uhr erfolgt ist, bitte telefonisch Kontakt aufnehmen (bitte beachten Sie den Hinweis unten zur Bestätigungsverzögerung aufgrund der Feiertage). Die Verantwortung der rechtzeitigen Übermittlung liegt bei den Studierenden. Die Einreichung kann nur über den RHRK E-Mailaccount erfolgen; gegebenenfalls kann eine gebunde Ausgabe nachgefordert werden. Bei einer großen Datei, senden Sie uns bitte diese in mehreren Dateien zu.

2. Aufgrund der Corona-Richtlinien TUK ist das Betreten der Labore insbesondere zum Zwecke von Abschlussarbeiten nur unter Beachtung des Sicherheits- und Hygieneplans gestattet und daher teilweise nur eingeschränkt möglich. Sollte dies zu Verzögerungen bei der Anfertigung von Abschlussarbeiten führen, kann in diesen Fällen mit dem bzw. der Betreuenden eine weitere Verlängerung der Bearbeitung vereinbart werden.

Sofern zur Teilnahme an einer Prüfung ein Grenzübertritt nach Deutschland aus dem Ausland erforderlich ist, kann eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Grenzkontrolle ausgestellt werden.

Hierzu wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Sachbearbeitung in der Abteilung 4.5.

Damit Ihnen das Original rechtzeitig vorliegt, sollte Ihre Anfrage spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin bei uns eingehen.

Bitte beachten Sie im Übrigen die Regelungen Ihres Landes und der Bundespolizei zum Grenzübertritt.

Die Durchführung von Praktikumsaufenthalten zu Studienzwecken in einem ausgewiesenen Risikogebiet ist untersagt. Studierende, die ihr Praktikum nicht durchführen können, sollen sich direkt an das DISC wenden.

Die Klausureinsichten an den Lehrstühlen ist derzeit auf unbestimmte Zeit vertagt. Alle Beteiligten erarbeiten derzeit ein Konzept, um diese wieder so schnell wie möglich, effizient und gesundheitlich risikolos organisieren zu können. Selbstverständlich wird Ihre dadurch bedingte Wartezeit berücksichtigt und Ihr Recht deshalb nicht durch Zeitablauf verwirkt. Die davon zu unterscheidende Akteneinsicht in Widerspruchsverfahren ist hier an gesonderter Stelle (s. unten) beschrieben.

Da die Gebäude der TUK weiterhin überwiegend geschlossen sind und nicht alle Räume der Fachbereiche für Terminvereinbarungen vor Ort zur Verfügung stehen, wird empfohlen, auf eine digitale Einsichtnahme in Absprache mit dem Fachbereich auszuweichen.
Studierende, die insoweit fachlich erkennbar zwischen Bestehen/Nichtbestehen liegen oder nicht bestanden haben, sollten insoweit vorgezogen werden.

Da es leider zu Verzögerungen in der Zeugniserstellung kommen kann, bieten wir Ihnen an, vorläufige Bescheinigungen und Leistungsübersichten auszustellen, z.B.  für Bewerbungszwecke. Bitte wenden Sie sich per  E-Mail an die zuständige Arbeitsgruppe.

Risikogruppen, Erkrankung und Rücktritt aus triftigem Grund

Die Regelungen über die Möglichkeiten eines Nachteilsausgleichsantrags gelten weiterhin, insbesondere für Studierende, die einer Risikogruppe angehören.
Ein krankheitsbedingter Prüfungsrücktritt kann ebenso weiterhin vorgetragen werden.

Im Übrigen regeln die Prüfungsordnungen einen Rücktritt aus „triftigem Grund“ (zumeist geregelt in § 19). Danach können Sie von einer Prüfung aus einem triftigen Grund zurücktreten. Diese Gründe sind glaubhaft zu machen. Daher können Sie sich (Beschluss der TUK) mit einer solchen Bitte auch anlässlich der Coronasituation (aktuell per E-Mail ausreichend) auch kurzfristig vor der (nicht mündlichen) Prüfung mit dem Begriff „Sonderrücktritt Corona“ an die Abteilung 4.5 wenden.

Beispiele: Risikogruppe (selbst/Familie), steigende Infektionszahlen am Wohnort, akute psychische Belastungen, die im Zusammenhang mit der Pandemiesituation stehen.

Davon unabhängig können Sie sich innerhalb der jeweiligen Fristen von Prüfungen regulär abmelden (siehe „An- und Abmeldungen“).
Gerne berät Sie Ihre Abteilung 4.5  zu Ihren individuellen Möglichkeiten.

Studienangelegenheiten

Wenn Sie sich exmatrikulieren möchten, senden Sie bitte den Antrag auf Exmatrikulation als PDF per E-Mail an fernstudium(at)uni-kl.de.
Wir informieren Sie dann über das weitere Vorgehen.

Widerspruchs- und Überdenkunsgverfahren

Das Einlegen von Widersprüchen kann zur Fristwahrung per E-Mail im pdf-Format erfolgen. Bitte darauf achten, dass die Widersprüche handschriftlich unterzeichnet sind.

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