Krankmeldung und Rücktritt

Sie können ohne Grund oder mit Angaben von Gründen von einer Prüfung zurücktreten. Beachten Sie aber unbedingt die Regelungen zum Rücktritt in der jeweiligen Prüfungsordnung.
Ein Rücktritt mit triftigem Grund kann möglich sein, soweit die Gründe unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) schriftlich angezeigt, glaubhaft gemacht und nachgewiesen werden. Die notwendigen Nachweise zur Glaubhaftmachung sind beizufügen. 

 

Erfolgen Versäumnis oder Rücktritt wegen Krankheit der Kandidatin oder des Kandidaten, so muss dies durch ein ärztliches Attest unverzüglich nachgewiesen und bei der Abteilung für Fernstudienangelegenheiten eingereicht werden.

Das ärztliche Attest kann eingescannt per Email oder per Fax (0631 205-3311) zugesendet werden. Das Original ist in diesen Fällen zeitnah nachzureichen.

Wichtig: Die ärztliche Untersuchung muss grundsätzlich spätestens am Prüfungstag stattfinden.

Bei einer erstmalig vorgetragenen Prüfungsunfähigkeit ist regelmäßig ein einfaches ärztliches Attest ohne weitere Angaben ausreichend, welches lediglich die Prüfungsunfähigkeit aus ärztlicher Sicht bescheinigt.

In Wiederholungsfällen (z. B. wenn sich Studierende zur selben Prüfung erneut krank meldet) oder anderen besonderen Fällen, in denen Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Attests bestehen (z. B. ärztliche Untersuchung erst nach dem Tag der Prüfung), kann die Vorlage eines qualifizierten ärztlichen Attestes, welches den Zeitpunkt der ärztlichen Behandlung, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsunfähigkeit bescheinigt oder eines Amtsarztes ohne diese Angaben, verlangt werden. Eine Verpflichtung zur Angabe der ärztlichen Diagnose ist nicht zulässig. Der Krankheit der Kandidatin oder des Kandidaten steht die Krankheit eines von ihr oder ihm überwiegend allein zu versorgenden Kindes oder pflegebedürftigen Angehörigen gleich. Werden die Gründe anerkannt, so ist nach deren Wegfall, die Prüfung zum nächstmöglichen Prüfungstermin abzulegen.

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