Notwendige Unterlagen und deren Form

Die Frage welche Unterlagen beizufügen sind, richtet sich danach für welchen Studiengang Sie sich bewerben:

Mit Ihrem Bewerbungsantrag müssen Sie folgende Unterlagen in der vorgeschriebenen Form vorlegen:

  • Hochschulzugangsberechtigung  (z.B. Abitur)
  • Krankenversicherungsbescheinigung (siehe Merkblatt)
  • Unterschriebene Anlage zum Antrag auf Einschreibung mit Passbild

Bei einer Bewerbung für das Lehramt Sport ist eine Bescheinigung über die bestandene Sporteignungsprüfung erforderlich.

Zusätzlich zu den oben genannten Unterlagen bei der Bewerbung für zulassungsfreie Studiengänge sind bei zulassungsbeschränkten Studiengängen folgende Unterlagen notwendig:

  • Bescheinigung (wenn vorhanden) der zuständigen Behörde, dass Sie Wehr-, Ersatz-, Entwicklungshelferdienst oder ein soziales Jahr abgeleistet haben oder bis spätestens 30. April für das Sommersemester und 31. Oktober für das jeweilige Wintersemester ableisten werden
  • Nachweis über eine frühere Zulassung zum Studium an der TU Kaiserslautern in einem zulassungsbeschränkten Studiengang
  • Bescheinigung (wenn vorhanden) eines Arztes, für welche Zeit Sie ein Kind unter 18 Jahren oder einen pflegebedürftigen Angehörigen betreut oder gepflegt haben
  • Nachweis (wenn vorhanden) über den Erwerb eines berufsqualifizierten Abschlusses (außerhalb einer Hochschule) vor oder nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung oder über eine Berufstätigkeit von mindestens dreijähriger Dauer

Folgende Unterlagen müssen dem Bewerbungsantrag beigefügt werden:

  • Hochschulzeugnisse oder entsprechende Zeugnisse (z.B. Universitäts-aufnahmeprüfung, Feststellungsprüfung, Universitätsjahresprüfung u.a.) mit Notenangaben
  • Reifezeugnis (Schulabschlusszeugnis mit Notenangaben der einzelnen Prüfungsfächer)
  • Zeugnis über die deutschen Sprachkenntnisse
  • Nachweis über abgeleistete Praktika (soweit für das gewählte Studienfach erforderlich)
  • Zusätzliche Voraussetzung für Bewerbende aus China, Vietnam, Mongolei: Zertifikat der Akademischen Prüfstelle der deutschen Botschaft (im Original)

Es ist ausreichend, wenn Sie Ihre Unterlagen als einfache Kopie Ihrem Bewerbungsantrag beilegen.
Ihre Originalzeugnisse werden Sie aber spätestens im Falle der Einschreibung vorlegen müssen.

Bei einer Bewerbung zum Masterstudium benötigen wir zusätzlich zu o.g. Unterlagen das Zeugnis und die Urkunde über den ersten Hochschulabschluss bzw. vorläufige Fächer- und Notenübersicht mit Angabe der Gesamt-ECTS.
Über die ggf. weiteren Bewerbungsunterlagen informieren Sie sich bitte auf der Homepage oder in der Fachprüfungsordnung  des jeweiligen Masterstudiengangs.

Bewerbende, die bereits an einer anderen Hochschule eingeschrieben waren, müssen der Bewerbung neben den oben genannten Unterlagen folgende weitere Bescheinigungen beifügen:

  • Exmatrikulationsbescheinigung der bisher besuchten Hochschule  bzw. aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Bescheinigung über die erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen (einschließlich der nicht bestandenen Leistungen)
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung („Bescheinigung, dass noch Prüfungsanspruch im aktuellen Studiengang besteht“) der bisher besuchten Hochschule/n

Mit Hochschulabschluss

Folgende Unterlagen müssen dem (Online-)Bewerbungsantrag beigefügt werden:

  • Zeugnis und Urkunde des Hochschulabschlusses, ggf. Diploma Supplement (in amtlich beglaubigter Kopie)
  • Nachweise zur (einschlägigen) Berufstätigkeit (in amtlich beglaubigter Kopie oder im Original)

Ohne Hochschulabschluss, für die Eignungsprüfung (Portfolio)

  • Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung
  • Motivationsschreiben zur Begründung des Studienwunsches von max. 3000 Zeichen (bisherige Kompetenzentwicklung detailliert darlegen und durch qualifizierte Anlagen belegen),
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Projekte / Aufgabenbereiche,
  • Schulabschlusszeugnisse und ggf. Ausbildungszeugnisse in amtlich beglaubigter Kopie
  • Nachweis über Prüfungsleistungen die im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen erbracht wurden in amtlich beglaubigter Kopie
  • Arbeitszeugnisse bzw. Nachweis mit detaillierten Angaben über alle praxisrelevanten Tätigkeiten im Original oder in amtlich beglaubigter Kopie

 

Insgesamt für beide Fallgruppen

Eventuell einzureichen:

  • Nachweise über erbrachte Prüfungsleistungen in (anderen) Studiengängen (in amtlich beglaubigter Kopie)
  • Nachweis über Verleihung weiterer akademischer Titel, z.B. bei Doktortitel die Promotionsurkunde
  • Krankenversicherungsnachweis  (speziell für die Einschreibung an Hochschulen), sollten Sie bei Studienbeginn unter 30 Jahre alt sein
  • Nachweis der Namensänderung (ggf. Heiratsurkunde)

Speziell für bestimmte Studiengänge einzureichen:

  • Erklärung über die Betreuung der Masterarbeit  (Nanotechnology)
  • Tabellarischer Lebenslauf (Software Engineering for embedded Systems)
  • Nachweis über englische Sprachkenntnisse (für englischsprachige Studiengänge)
  • Statistiknachweis, falls vorhanden (Psychologie kindlicher Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten)


Informieren Sie sich weiterführend auf unserer Homepage oder in der Prüfungsordnung  des jeweiligen Studiengangs.

Beglaubigungen & Übersetzungen

Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen:

Wie müssen Kopien beglaubigt werden?

Amtlich beglaubigte Kopien müssen immer enthalten:
1. den Abdruck des Dienstsiegels im Original und
2. die Unterschrift des Beglaubigenden im Original

Muster einer Beglaubigung

Bei einer amtlich beglaubigten Kopie mit mehreren Blättern muss deutlich sein, dass jede Seite von derselben amtlichen Beglaubigung stammt. Dafür gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Mit dem Dienstsiegel: Das Dienstsiegel muss auf allen Seiten sichtbar sein. Dafür heftet die Person, die die Kopie beglaubigt, die Seiten versetzt übereinander und stempelt sie mit dem Dienstsiegel. So trägt jede Seite einen Teil des Dienstsiegel-Abdrucks. Die Erklärung der Beglaubigung und Unterschrift genügt dann auf nur einer Seite.
  • Mit Schnur und Prägesiegel: Auch bei einer Beglaubigung durch einen Notar mit Schnur und Prägesiegel genügt die Erklärung der Beglaubigung und die Unterschrift auf nur einer Seite.

 

Wo kann ich Dokumente beglaubigen lassen?

Beglaubigungen außerhalb Deutschlands
Dokumente beglaubigen:

  • ausstellende Schulen und Hochschulen,
  • das Erziehungsministerium Ihres Heimatlands,
  • die deutschen Botschaften und Konsulate,
  • die Kulturabteilung der Botschaft des Landes, aus dem das Zeugnis stammt,
  • die Behörden und Notare, die in Ihrem Heimatland amtliche Beglaubigung vornehmen dürfen.

Wichtig: Übersetzer dürfen Dokumente in Original-Sprache nicht beglaubigen.

 

Beglaubigungen in Deutschland
Die amtliche Beglaubigung einer Kopie kann durch jede öffentliche Stelle, die zur Führung eines Dienstsiegels amtlich ermächtigt ist, oder einen Notar vorgenommen werden. Beispiele:

  • Rathäuser / Bürgerämter,
  • Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher,
  • Kreisverwaltungen und Verbandsgemeindeverwaltungen,
  • Gerichte,
  • Bezirksregierungen,
  • Polizeiämter, Polizeidirektionen, Polizeipräsidien,
  • die Struktur- und Genehmigungsdirektionen, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion,
  • Notare.

Wichtig: Übersetzer dürfen Dokumente in Original-Sprache nicht beglaubigen.

Öffentliche Stellen in Deutschland dürfen fremdsprachige Dokumente beglaubigen – aber sie sind nicht dazu verpflichtet. Falls Sie in Deutschland keine öffentliche Stelle finden, die Ihre Dokumente beglaubigt, wenden Sie sich an die Botschaft Ihres Herkunftslandes oder an eine/n Notar/in.

Amtliche Beglaubigungen dürfen nicht vorgenommen werden von folgenden Stellen:

Wohlfahrtsverbänden, Kirchlichen Einrichtungen, Körperschaften des öffentlichen Rechts, Dolmetschern, Krankenkassen, Banken, Sparkassen, Vereine, AStA
Schulen, staatliche Studienkollegien oder Universitäten dürfen nur die von ihnen selbst ausgestellten Zeugnisse beglaubigen.

Wie schicke ich beglaubigte Kopien?

Sie müssen Ihre amtlich beglaubigten Kopien per Post schicken. Ein Scan / Upload von beglaubigten Dokumenten ist nicht ausreichend. Auch eine einfache Papierkopie von einer amtlich beglaubigten Kopie wird nicht akzeptiert.

Keine Originale einsenden! Die Aufbewahrung und Rücksendung von Originaldokumenten kann nicht gewährleistet werden.

Reichen Sie Ihre Zeugnisse in der Original-Sprache ein – und zusätzlich in deutscher oder englischer Übersetzung. Dies gilt auch für Ihre Fächer- und Notenübersicht.

Werden Ihre Zeugnisse in Ihrem Herkunftsland (auch) offiziell auf Deutsch oder Englisch ausgestellt? Dann benötigen wir keine Übersetzung.


Übersetzungen von Zeugnissen akzeptieren wir von folgenden Stellen:

  • Personen oder Institutionen, die zu einer vereidigten oder gerichtlich zugelassenen Übersetzung berechtigt sind,
  • eine hierzu berechtigte Abteilung der ausstellenden Schule oder Hochschule.

Übersetzungen von einfachen Übersetzungsbüros ohne Vereidigung oder eigen erstellte Übersetzungen können wir nicht akzeptieren.

 

Zeugnisübersetzungen, die im AUSLAND angefertigt werden, können von einer Botschaft oder in einem Konsulat der BRD mit dem Beglaubigungsvermerk versehen sein "Gesehen in der Botschaft (im Konsulat) der Bundesrepublik Deutschland zu Legalisation..." oder auch im jeweiligen Land von einem Notar mit der Haager Apostille legalisiert werden.

Zeugnisübersetzungen, die in DEUTSCHLAND angefertigt werden, müssen von einem für die jeweilige Sprache gerichtlich beeidigten Übersetzer in der BRD angefertigt und beglaubigt werden. Das Siegel des Übersetzers muss die Inschrift enthalten "Öffentlich bestellter und vereidigter Übersetzer". Aus dem Siegel muss hervorgehen, für welche Sprache der Übersetzer gerichtlich zugelassen wurde. Auf der Übersetzung muss die Adresse des Übersetzers vermerkt sein.

Kopien von Übersetzungen müssen Sie ebenfalls beglaubigen lassen. Übersetzer dürfen Kopien ihrer selbst erstellten Übersetzungen mit ihrem Original-Stempel versehen. Übersetzer können aber nicht die Dokumente in der Original-Sprache beglaubigen.

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