FAQs

Ja. Das solltest du auch, denn die Bearbeitungszeit beträgt ca. 2 Monate. Die Immatrikulationsbescheinigung (Bescheinigung nach § 9 BAföG) kannst du nachreichen.

Ja, auf jeden Fall. Denn BAföG kann frühestens ab dem Antragmonat bewilligt werden. Fängst du also im Oktober dein Studium an und stellst erst im November den Antrag, kann BAföG auch erst ab November bewilligt werden.

Hast du keine Zeit, das Formblatt 1 (dein eigentlicher Antrag) auszufüllen, kannst du zur Fristwahrung auch einen formlosen Antrag (Link zum formlosen Antrag) stellen.

Die Sachbearbeiterin/Der Sachbearbeiter teilen dir mit, welche Unterlagen noch fehlen. Du hast dann in der Regel zwei Monate Zeit, den Antrag zu vervollständigen.

Wenn du nicht bei den Eltern wohnst, hast du einen höheren Bedarf und bekommst mehr BAföG. Als Nachweis legst du eine Mietbescheinigung vor (Vordruck auf Homepage) oder eine Meldebescheinigung. Wenn du im Formblatt 1 (dein eigentlicher Antrag) hierzu noch keine Angaben gemacht hast, musst du uns auch mitteilen, ob sich die Wohnung im Eigentum/Miteigentum deiner Eltern oder eine Elternteils befindet.

Wenn du vorher auch schon eine eigene Wohnung hattest, brauchen wir für die alte Wohnung auch noch eine Kündigungsbestätigung – falls sich die Änderung nicht aus einer Meldebescheinigung ergeben sollte.

Wenn wir Bescheide und sonstige Schreiben an eine andere Anschrift schicken sollen, teile uns das bitte rechtzeitig mit.

Wenn du nicht nicht mehr familienversichert bist, sondern selbst kranken- und pflegeversichert, kannst du mehr BAföG erhalten.

Reiche dafür so bald wie möglich eine Bescheinigung der Krankenkasse ein, aus der hervorgeht, seit wann du selbst versichert bist und nach welcher gesetzlichen Grundlage.

Die meisten Krankenkassen haben eine spezielle Bescheinigung zur Vorlage beim Amt für Ausbildungsförderung.

Auch wenn du nur einen Mini-Job hast und daher das BAföG nicht gekürzt wird, musst du dem Amt für Ausbildungsförderung immer mitteilen, wenn du nun Einkommen hast. Du kannst z.B. eine Kopie deines Arbeitsvertrages einreichen.

Auch wenn du ein Praktikum machst, musst du das mitteilen. Wenn es ein Pflichtpraktikum ist, wird das Einkommen daraus voll auf das BAföG angerechnet - auch wenn du monatlich weniger als 450 Euro verdienst.

Einen schriftlichen Bescheid erhältst du nur, wenn du einen Antrag gestellt hast, dem die notwendigen Unterlagen beigefügt sind, da wir deinen Anspruch dem Grunde nach und der Höhe nach prüfen müssen.

Wenn du dir sicher bist, dass du kein BAföG erhalten kannst, teile uns bei Antragstellung bitte mit, dass du eine Ablehnung für CEDIES brauchst. Dann können wir eventuell auf einige Unterlagen verzichten.

Leider können wir Studierende, die CEDIES beantragt haben oder beantragen wollen, bei der Bearbeitung nicht bevorzugen. Bitte stellt daher euren BAföG-Antrag frühzeitig.

Wenn du dir sicher bist, dass du kein BAföG erhalten kannst, teile uns bei Antragstellung bitte mit, dass du eine Ablehnung für die Wohngeldstelle/das Jobcenter brauchst. Dann können wir auf einige Unterlagen verzichten.

In der Regel wird BAföG zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Für Bachelor und Master insgesamt musst du aber nur maximal 10.010,- Euro zurückzahlen - auch wenn du einen höheren Darlehensteil bekommen hast.

Wenn du also während des Bachelor und des Master monatlich 500 Euro BAföG bekommen hast, hast du insgesamt 30.000,- Euro erhalten. 15.000,- Euro davon sind Darlehen, aber zurückzahlen brauchst du nur 10.010,- Euro. Es lohnt sich also, einen BAföG-Antrag zu stellen!

Wenn du exmatrikuliert bist oder dich exmatrikulieren möchtest, solltest du das dem Amt für Ausbildungsförderung schnellstmöglich mitteilen. Es gibt keine automatische Meldung der Uni/Hochschule über die Exmatrikulation.

Wenn du exmatrikliert bist, hast du keinen Anspruch mehr auf Ausbildungsförderung. BAföG, was du zuviel erhalten hast, musst du zurückzahlen.

Wenn du einen Weiterförderungsantrag/Folgeantrag stellst und Folgendes auf dich zutrifft:

  • Dein Vermögen (Bargeld, Girokonten, Bausparvertrag, Auto usw.) liegt unterhalb des Freibetrags von 8.200 Euro.
  • Dein Einkommen hat sich im Vergleich zum vorangegangenen Bewilligungszeitraum nicht erhöht und wird sich auch voraussichtlich nicht erhöhen.
  • Soweit im vorangegangenen Bewilligungszeitraum Einkommen angerechnet wurde, bist du damit einverstanden, dass im neuen Bewilligungszeitraum eine Anrechnung in gleicher Höhe erfolgt.
  • Es gibt keine zeitliche Förderungslücke zwischen dem vorangegangenen und dem neuen Bewilligungszeitraum.

 

Wenn vom Einkommen eines Elternteils etwas auf deinen Bedarf angerechnet wird und der Elternteil jetzt wesentlich weniger verdient (z.B. weil er arbeitslos geworden ist oder in Rente geht), kannst du einen Antrag auf Aktualisierung nach § 24 Abs. 3 BAföG stellen. Hierfür benötigst du zusätzlich das Formblatt 07.

Kontakt

BAföG und Stipendien

Gottlieb-Daimler-Straße
Gebäude 47 , Raum 502-526
67663 Kaiserslautern

Tel.: +49 631 205 3316/2055
Fax: +49 631 205 4386
E-Mail: bafoeg@uni-kl.de

Zum Seitenanfang