Fragenkatalog zur Zusammenführung TU Kaiserslautern und Campus Landau

Strategie und Vision

Erste Gespräche mit dem Campus Landau haben gezeigt, dass bei entsprechender Forschungsförderung durch das Land eine geeignete Bereicherung des aktuellen erweiterten ingenieur- und naturwissenschaftlichen Profils der TUK möglich sein könnte. Dies sollte sich insbesondere in den Bildungs- und Sozialwissenschaften sowie an der Schnittstelle zwischen Umweltwissenschaften einerseits und Natur- und Planungswissenschaften andererseits umsetzen lassen. Dennoch ist die Frage nach den Chancen auch zum jetzigen Zeitpunkt noch eine der kontroversesten Fragen, insbesondere vor dem Hintergrund der offenen Ausstattungsfragen.

Die Vision, die das Ministerium für die neue Universität kommuniziert, ist die einer größeren und regional besser vernetzten Technischen Universität, die im Land mehr Gewicht und national und international mehr Strahlkraft haben soll. Des Weiteren sieht die Politik Chancen in einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Lehr- und Forschungsbereichen, vor allem mit Blick auf die Lösung gesellschaftsrelevanter Themen.
In den kommenden Monaten werden wir voraussichtlich in einen schrittweisen Hochschulentwicklungsprozess mit Landau eintreten, bei dem Fragen zum gemeinsamen Leitbild, Lehr- und Forschungskonzept und zu strategische Maßnahmen behandelt werden. Dieser Prozess wird von dem durch beide Standorte paritätisch besetzten Lenkungsausschuss „Hochschulentwicklung“ organisiert. 

Ohne massive zusätzliche Ressourcen (z.B. Mittel für Personal, Sachkosten, Forschung) besteht das erhebliche Risiko, dass unser vorhandenes Personal durch die Zusammenführung stark zusätzlich belastet wird, damit das Potential für die notwendigen TUK-internen Reformen verloren geht und wir im Vergleich zu unseren Wettbewerbern zurückfallen. Am Standort Landau können zudem viele Verwaltungsleistungen aktuell nicht erbracht werden. Damit die Verwaltung der neu zu organisierenden Technischen Universität gut funktioniert, muss als Grundvoraussetzung eine Entscheidung über die Aufteilung des Verwaltungsstandorts „Präsidialamt MZ“ erfolgen: Die TUK hat immer wieder betont, dass sie nicht in der Lage ist, die Aufgaben des Präsidialamtes kompensationslos zu übernehmen.  Damit die zusammengeführte Universität auch kulturell und wissenschaftlich zusammenwachen kann, werden auch zusätzliche Mittel für die Forschungsförderung benötigt, um Kooperationen zwischen den Standorten zu fördern.

Den politischen Beschluss der Zusammenführung mit dem Standort Landau hat die TUK kritisch begleitet. Die Hochschulleitung und die Universität insgesamt haben ihre Bedenken sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Dennoch haben unsere Vertreter*innen konstruktiv in den vom Ministerium eingesetzten Arbeitsgruppen mitgearbeitet.

Den Widerstand gegen die Zusammenführung haben wir im Herbst 2019 nach ausdrücklicher Empfehlung der von uns benannten Expert*innen aufgegeben. Hinzu kam, dass die Ministerpräsidentin unmissverständlich klar gemacht hat, dass die Zusammenführung kommen würde. Die Hochschulleitung hat daraufhin unter Einbindung der Senatsvertreter*innen und der Fachbereichsleitungen entschieden, die Zusammenführung zu akzeptieren und konsequenterweise auch inhaltlich mit Gestaltungswillen voranzutreiben. Ziel muss es sein, weiterhin für Studierende, Mitarbeitende und Professor*innen attraktiv zu sein. Es sollte vermieden werden, durch eine öffentlich ausgetragene Auseinandersetzung um den Prozess, abschreckend zu wirken.

Die weiteren Diskussionen zwischen den beteiligten Universitäten, dem MWWK und der Staatskanzlei hatten ein Eckpunktepapier zum Ergebnis, welches die Leitlinien für den weiteren Prozess und insbesondere für das Hochschulneustrukturierungsgesetz festlegt.

Zur Organisation und Koordination des Prozesses haben wir einen Projektreferenten eingestellt, der die Hochschulleitung beim Management der Zusammenführung unterstützt und berät. Seit Anfang 2020 haben wir gemeinsame Arbeitsgremien mit dem Campus Landau gebildet und erste Gespräche zur strategischen und operativen Zusammenführung aufgenommen.

Das Eckpunktepapier enthält zwischen den Hochschulleitungen der TUK und der Universität Koblenz-Landau und der Landesregierung ausgehandelte Leitlinien für den Zusammenführungsprozess der TU Kaiserslautern mit dem Campus Landau und der Verselbständigung des Standorts Koblenz. Das Eckpunktepapier ist im November 2019 veröffentlicht worden und enthält grundlegende Aussagen über den geplanten Zeitrahmen des Projektes, sowie eine allgemeine Zusage über Ressourcen für die Hochschulstrukturreform.

Eine Übersicht über die Arbeitsgremien inklusive Aufgabenbeschreibung und Zusammensetzung haben wir Ihnen im internen Bereich der Website zur Verfügung gestellt. Als interne Ansprechpartner*innen dienen neben der Hochschulleitung und dem Projektreferenten vor allem die Mitglieder der Steuerungsgruppe der TUK (SG TUK), in der jede Statusgruppe der Universität (Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeitende, nichtwissenschaftliche Mitarbeitende sowie Studierende) vertreten sind.

Wir sehen die Steuerungsgruppe mit dem MWWK in der Pflicht, sich für solche Fälle auf einen Mechanismus zur Klärung zu überlegen. Zusätzlich werden wir uns, gemeinsam mit Landau, an wichtigen und/oder kontroversen Punkten auch extern beraten lassen, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Für uns gilt, dass wir möglichst alle Fragen und auch aufkommende Probleme gemeinsam klären möchten. Alles andere kann die Gefahr mit sich bringen, dass dann letztendlich Entscheidungen von höherer Stelle getroffen werden, die weniger in unserem Sinne sind als ein gesunder Kompromiss. Eine gemeinsam zu erarbeitende und zu legitimierende Grundordnung und eine Wahlordnung werden ansonsten die Entscheidungsprozesse final bestimmen.

Das ist durchaus möglich. Wir möchten jedoch zunächst mit Landau über inhaltliche Punkte, wie das Profil der gemeinsamen Universität oder auch der Entwicklung von Studium und Lehre sprechen. Seitens der TUK werden wir uns dennoch für die Beibehaltung unseres Markennamens TU Kaiserslautern einsetzen, der sowohl national als auch international eine starke Reputation hat. Im Gesetzesentwurf wird als Arbeitstitel von der Rheinland-Pfälzisch Technischen Universität (RPTU) gesprochen. Insgesamt ist diese Frage sicherlich für uns in Kaiserslautern eine der emotionalsten Fragen rund um die Zusammenführung.

Auch die Erörterung dieser konkreten Bedarfe und Stellschrauben werden Bestandteil des kommenden Analyseprozesses sein. Fest steht, dass an beiden Standorten hohe Investitionen notwendig sein werden, um dem Leitbild einer größeren starken Technischen Universität gerecht zu werden. Dies wird in engem Austausch mit der Politik, auch außerhalb des MWWKs mit anderen Ministerien und auf kommunaler Ebene, geschehen müssen.

In ersten Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium haben wir dieses Thema bereits angesprochen und insbesondere den Ausbau der direkten Zugverbindungen zwischen Kaiserslautern und Landau thematisiert. Der Wirtschaftsminister hat uns diesbezüglich Offenheit und Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Laut Statement des Ministers bei der Pressekonferenz vom 12.02.2019 werden zusätzliche Mittel in die Hochschulentwicklung fließen. Wie hoch diese sein werden, kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Diese Aussagen wurden mit dem Eckpunktepapier untermauert. Offen bleibt jedoch noch, welche Mittel für den Infrastrukturausbau wirklich fließen werden.

Hierzu sind keine Festlegungen von Seiten des zuständigen Ministeriums gemacht worden. Grundsätzlich gilt, dass Hochschulen in der Grundordnung im Einvernehmen mit dem Ministerium eine Gliederung in Fachbereiche festlegen. Dabei sollen verwandte und sachlich benachbarte Fachgebiete zu funktionstüchtigen Einheiten zusammengefasst und die Ausbildungsbezogenheit berücksichtigt werden. Insgesamt wird auch hier der kommende Prozess zeigen, welche Strukturen sinnvoll sind und von den Universitätsmitgliedern getragen werden.

Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Zusammenführung auf die Organisation und Struktur des DISC auswirken wird. Das DISC wird aber durchaus die Entwicklung neuer Lern- und Studienformate in zukünftigen neuen Studiengängen mit seiner Erfahrung nach vorne treiben können. Gegebenenfalls können wir auch das Angebot des DISC durch die Zusammenführung mit Landau sinnvoll erweitern.

Grundsätzlich ja. Die Schätzung ist aber essentiell abhängig von den verfolgten Zielen. Eine rein verwaltungstechnische Zusammenführung unter Beibehalt der Strukturen in Forschung und Lehre ist beispielsweise kostengünstiger zu realisieren als eine stark vergrößerte Technische Universität mit veränderten Strukturen.  
Das Ministerium hat zugesagt, für den Transformationsprozess an den drei Standorten in den kommenden Jahren 8 Millionen Euro an Mitteln zusätzlich bereit zu stellen. Wir haben in den letzten Monaten deutlich gemacht, dass die Zusammenführung gemäß der Vision des MWWK mittel- und langfristig wesentlich mehr kosten wird. Die Kanzler der TUK und der Uni Koblenz-Landau haben allein für die Zusammenführung bzw. Trennung der Verwaltungen Kosten von mehr als 20 Millionen Euro für die nächsten 5 Jahre errechnet. Hinzu kommen Kosten für die technische und bauliche Weiterentwicklung und die Zusammenführung von Forschung und Lehre, deren genauere Abschätzung von den Zielvorstellungen abhängig sind.

Letztendlich ist jeder Universitätsangehörige Botschafter*in der TU Kaiserslautern. Eine ganz besondere Rolle spielen aber sicherlich alle Kolleg*innen, die in der Studienberatung, Studiengangsorganisation und im Marketing tätig sind. Aktuell arbeiten wir an speziellen FAQs für alle, die beraten, um sicherzustellen, dass wir inhaltlich einheitlich kommunizieren, um Studieninteressierte weiterhin zu überzeugen, sich für unser zukunftssicherndes Studienangebot an unserer forschungsstarken Universität zu bewerben. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt im internen Bereich der Website zur Verfügung gestellt.

Nein. Persönliche Kontakte und gegenseitiges Kennenlernen, auch der jeweiligen Arbeitsweisen und Strukturen, werden in den kommenden Monaten sehr hilfreich und wichtig sein. Selbstverständlich dürfen diese Kontakte nicht dazu führen, dass durch individuellen Absprachen und Zusagen Vorfestlegungen für den organisierten Gesamtprozess im Rahmen der Ausschüsse und Gremien entstehen oder missverständlich angenommen

Finanzen und Ressourcen

Sowohl für die Begleitung des Prozesses, als auch für die Umstellungen von Strukturen und Rahmenbedingungen werden neben denen im operativen Tagesgeschäft gebundenen Ressourcen zusätzlicher Bedarf an Fachkräften anfallen. Ist geplant, dafür zusätzliche Stellen zu schaffen?

Für die Unterstützung der Hochschulleitung konnten wir zu November 2019 den Projektreferenten gewinnen, der gesondert von Ministerium finanziert wird. Das Ministerium hat darüber hinaus für den gesamten Prozess für alle Standorte acht Millionen Euro zugesagt. Die TUK bekam die Zusage, zwei Millionen Euro davon für die kommenden drei Jahre verausgaben zu dürfen. Das hört sich im ersten Moment nach viel Geld an. Faktisch bedeutet es aber, dass wir insgesamt ca. 10 Positionen zur Unterstützung der Hauptabteilungen, des RHRKs und der Hochschulkommunikation ausschreiben konnten. Die ersten Beschäftigten, die aus diesen Mitteln finanziert werden, haben ihren Dienst am 01. April 2020 an der TUK aufgenommen.

Dies ist jedoch nicht ausreichend. Wir werden weiterhin eine wesentlich höhere finanzielle Unterstützung fordern.

Nein, für alle unbefristeten Beschäftigten gibt es eine Beschäftigungsgarantie an der TUK. Und auch Arbeitskraft der befristet Beschäftigten werden wir benötigen, um den Prozess gemeinsam zu meistern. Wir werden insgesamt eher mehr Personal benötigen als weniger; sowohl für den erhöhten Aufwand während des Prozesses als auch langfristig. Unser Ziel muss sein die Servicequalität zu erhalten und sie auszubauen. Dies kommunizieren wir regelmäßig an die Politik. Auch das MWWK hat klargestellt, dass die Zusammenführung kein Sparprogramm werden soll und der Minister hat immer wieder betont, dass alle Standorte gestärkt aus der Strukturdiskussion hervorgehen werden.

Nach aktuellem Stand ist es nicht vorgesehen, dass sich durch die Zusammenlegung mit dem Standort LD etwas an den Rahmenbedingungen für die befristeten Arbeitsverhältnisse ändern soll. Daneben plant das Land, den Hochschulen 750 Stellen für Studium und Lehre im Rahmen der Bund/Länder-Vereinbarung „Zukunftsvertrag Studium und Lehre“ zur dauerhaften Besetzung zur Verfügung zu stellen.

Diese Frage lässt sich erst fundiert beantworten, wenn sich die Akteur*innen im Analyseprozess in den kommenden Monaten mit den Rahmenbedingungen vertraut gemacht und die Situation am Standort Landau mit der Situation an der TUK verglichen haben. An dieser Stelle spielen besonders die Regelungen hinein, die im Rahmen des Entflechtungsprozesses getroffen werden. Wir gehen davon aus, dass Kaiserslautern der Hauptstandort der Verwaltung der gemeinsamen Universität sein wird.

Auf den ersten Blick gibt es zwischen der TUK und dem Standort Landau kaum Doppelstrukturen bezüglich der Stabstellen. Sollte es Doppelungen geben, werden Aufgabenzuschnitte und Personalausstattungen im Rahmen der Strukturreform thematisiert.

Wir fordern eine faire und damit paritätische Aufteilung der Personalressourcen des Standorts Mainz ein, da das Präsidialamt Verwaltungsaufgaben für die Standorte LD und KO erledigt. Jede andere Verteilung würde den Standort LD, den Standort KL und die neue TU schwächen. Diese Stellen werden für die gemeinsame Universität benötigt. Laut Eckpunktepapier soll diese Ressourcenfrage zeitnah mit dem Ministerium geklärt werden.

Studium und Lehre

Für die aktuellen Studierenden wird sich nichts verändern - es gilt ein Bestandsschutz. Das bedeutet, dass alle angefangen Studiengänge in der bisherigen Form abgeschlossen werden können und zwar in einem Zeitraum, der mehrere Semester über die Regelstudienzeit hinausgeht. Im Rahmen der Zusammenführung werden wir gemeinsam mit dem Standort Landau eine Erweiterung und Weiterentwicklung der Studienangebote diskutieren.

Eine solche Regelung kann für bestehende Studiengänge ausgeschlossen werden.

Ob dies sinnvoll ist und ob Synergien geschaffen werden können, wird der Strukturprozess in den kommenden Monaten zeigen (siehe auch die Frage zu Fachbereichsstrukturen im Abschnitt „Strategie, Vision und Hochschulentwicklung“)

Ja, das VRN-Semesterticket gilt bis Landau und darüber hinaus.
https://www.asta.uni-kl.de/mobilitaet/semesterticket/

Ja! Die offizielle Zusammenführung der beiden Standorte Kaiserslautern und Landau ist für den 1. Januar 2023 vorgesehen. Und auch über dieses Datum hinaus wird sichergestellt, dass das jeweilige Studium am entsprechenden Standort in jedem Fall zu Ende geführt werden kann. Im Vorfeld werden wir an beiden Standorten an neuen, zukunftsfähigen Konzepten arbeiten, die eine Erweiterung der bisherigen Angebote einschließen werden.

Alle Akteur*innen werden in den anstehenden Prozess eingebunden werden müssen, auch die Studierendenwerke. Ob und wie die Studierendenwerke zusammenarbeiten werden, steht aktuell noch nicht fest.

Von einer Reduzierung bzw. Verlagerung des Vorlesungsangebotes der TUK wird aktuell nicht ausgegangen.

Davon gehen wir aktuell nicht aus. Die Studierenden und Dozierenden sollen wie bisher durch die Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen unterstützt werden. Etwaige Mehrbelastungen der betroffenen Beschäftigten sollen rechtzeitig abgefangen werden.

Wenn die Entscheidung so umgesetzt wird, wie bisher geplant, dann wird es ab dem 1. Januar 2023 nur noch eine Universität geben. Danach erhalten alle Absolvierenden ein Zeugnis der gemeinsamen Technischen Universität.

Nein. Man geht aktuell nicht davon aus, dass die Zusammenführung hierauf Einfluss haben wird.

Das ist nicht vorgesehen. Für die Hochschulleitung und das Bildungsministerium sind die bestehenden Lehramtsstudiengänge an der TUK essentielle Bestandteile des Studienangebotes, die am Standort Kaiserslautern weiterhin angeboten werden sollen.

Wir gehen davon aus, dass wir als zukünftig zweitgrößte Universität des Landes ein größeres Gewicht auch in politischen Diskussionen haben werden und solche Fragen aktiver mitgestalten können.

Dies ist aktuell nicht geplant, kann nach heutigem Stand der Diskussionen allerdings
nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Sollten z. B. neue standortübergreifende Studiengänge konzipiert werden, wird dieser Aspekt berücksichtigt werden müssen.

Aus der aktuellen Sicht keine; die bestehenden Strukturen in Kaiserslautern sollen fortgeführt werden. Einen Stellenabbau wird es nicht geben.

Forschung und Innovation

In Einzelgesprächen mit den Fachbereichen wurden an der einen oder anderen Stelle mögliche gemeinsame Forschungsansätze genannt. Nun muss man im Einzelnen schauen, wie die Infrastruktur und die finanziellen Ressourcen dafür aussehen. Fakt ist, dass es bisher nur wenige Forschungskooperationen mit dem Standort Landau gibt. Von einzelnen Akteur*innen werden aber beispielsweise Chancen gesehen, in der Kombination der technischen Bereiche der TUK mit den Natur- und Umweltwissenschaften des Standorts Landau, gemeinsam Fragestellungen des Klimaschutzes zu bearbeiten.

Vor dem Hintergrund, dass das Wirtschaftsministerium die Fusion als Chance für beide Standorte wahrnimmt, stellt sich die Frage, ob es Pläne seitens der Landesregierung gibt, Wirtschaftskooperationen und Ausgründungen, parallel zu Kaiserslautern, auch für Landau zu fördern.

Grundsätzlich werden die jetzigen Infrastrukturen der TUK im Bereich Gründung und Transfer auch in der zusammengeführten Universität genutzt werden können. Förderpläne des Wirtschaftsministeriums für den Standort Landau sind uns nicht bekannt. Wir sind aber im Kontakt mit dem Ministerium, um für eine spätere Prozessphase die Weichen zu stellen.

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