Universität der Großregion - UniGR

Eine Universität auswählen –  ein europäisches Netzwerk mitgestalten!

In der „Universität der Großregion“, kurz UniGR, arbeitet die Technische Universität Kaiserlautern eng zusammen mit den Universitäten in Lüttich/Liège, Luxemburg, Lothringen/Lorraine (mit den Standorten Nancy und Metz), Saarland und Trier sowie mit der assoziierten Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Der Universitätsverbund dieser sechs Universitäten erleichtert die Kooperation von Studierenden, DoktorandInnen, DozentInnen und WissenschaftlerInnen und schafft ein Netzwerk, in dem das Studieren, Promovieren, Lehren und Forschen im internationalen Umfeld stattfindet. Die TU Kaiserslautern übernimmt in diesem Verband die Federführung für die Themenbereiche "Geistiges Eigentum und Existenzgründung" in Zusammenarbeit mit dem Gründungsbüro sowie der Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT).

Für weitere Informationen über die „Universität der Großregion“ generell und ihre Aktivitäten besuchen Sie die Homepage der UniGR oder kontaktieren Sie die zuständige Mitarbeiterin an der Technischen Universität Kaiserslautern.


Die Universität der Großregion (UniGR) ist ein Universitätsverbund, der sieben Hochschulen in fünf Regionen und vier Ländern vereint. Die TU Kaiserslautern arbeitet im Rahmen der UniGR mit den Universitäten Saarbrücken, Lüttich, Luxemburg, Lothringen (Standorte Nancy und Metz) und Trier sowie mit der assoziierten Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes eng zusammen.

Im Rahmen des Grenzüberschreitenden Programms zur Europäischen Territorialen Zusammenarbeit „Großregion“ (INTERREG IVA, 2007-2013) wurde das Netzwerk durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziell gefördert. Aus diesem INTERREG-Projekt (Laufzeit von 54 Monaten, bis April 2013) heraus wurde ein enger Universitätsverbund etabliert, der im Jahr 2018 bereits sein 10-jähriges Jubliäum feiern konnte. Die Universität der Großregion wird über die zentrale UniGR-Geschäftsstelle in Saarbrücken koordiniert.

Insgesamt umfassen die Universitäten der UniGR ca. 123.000 Studierende und ca. 6.500 Professorinnen und Professoren – ein enormes Potenzial an Wissen und Ressourcen!

Die TU Kaiserslautern ist in allen Leitungsgremien der Universität der Großregion (UniGR) vertreten und gestaltet somit – flankiert von der Kooperation in vielen der UniGR-Arbeitsgruppen – dieses Netzwerk von Universitäten aktiv mit.

Jede der Partneruniversitäten übernimmt innerhalb des Verbundes die Betreuung und Organisation bestimmter Schwerpunktaufgaben. Dies gilt auch für die TU Kaiserslautern, die als Projektpartnerin die Koordination des Leuchtturmbereiches Materialwissenschaft  und des Schwerpunkts Geistiges Eigentum und Existenzgründung betreut.

Gleichzeitig zur Arbeit in den einzelnen Schwerpunktbereichen werden jedoch auch alle anderen Themengebiete innerhalb der Universität der Großregion durch die einzelnen Partneruniversitäten betreut. Neben der Beratung und Betreuung aller Akteure der TU Kaiserslautern wird natürlich auch die intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit mit den KollegInnen der Partneruniversitäten (Universitätsleitungen, Verwaltungen, ProfessorInnen und Studierende) gepflegt und weiter ausgebaut.

Durch die Umsetzung des UniGR-Studierendenstatus, der die Mobilität zwischen den Partneruniversitäten verbessert und administrative Hürden abbaut, sowie durch den Ausbau grenzüberschreitender Kooperationen in Forschung und Lehre hat die TU Kaiserslautern bereits ein wichtiges Ziel der Universität der Großregion erfolgreich umgesetzt. Auch die Erstellung des Leitfadens zum Schutz geistigen Eigentums zeigt die aktive Beteiligung der TU Kaiserslautern an der Schaffung dieses Universitätsverbundes.

Das Hauptziel der UniGR ist die Gestaltung eines starken Universitätsverbunds in der Großregion, der die länderübergreifende Kooperation von Studierenden, DoktorandInnen, DozentInnen und WissenschaftlerInnen fördert und in dem das Studieren, Promovieren, Lehren und Forschen im internationalen Umfeld selbstverständlich ist. Hierzu werden die Mobilität der Studierenden, WissenschaftlerInnen und DozentInnen erhöht sowie die Lehrangebote und Forschungsprofile bereichert.

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Die Rek­to­ren und Prä­si­den­ten der sechs Part­ner­uni­ver­si­tä­ten des Ver­bunds Uni­ver­si­tät der Groß­re­gion (UniGR) haben im Jahr 2012 ent­schie­den, die Zusam­men­arbeit in For­schung und Lehre zwi­schen allen Part­nern wei­ter zu inten­si­vie­ren.

Hierzu wur­den in einem ersten Schritt – basierend auf den Empfehlungen der European University Association (EUA) im Rahmen einer Evaluierung der UniGR –  drei Leuchtturm­be­rei­che aus­ge­wählt, in denen nun gezielt Koope­ra­tio­nen ange­strebt wer­den. Diese Leuchtturmbereiche  sind Biomedizin, Border Studies und Materialwissenschaft. Hier sehen alle Uni­ver­si­tä­ten die Mög­lich­keit, bereits beste­hende Stär­ken und Res­sour­cen gemein­sam zu nut­zen und so als bedeutender Entwicklungs- und Innovationsmotor inner­halb der Groß­re­gion zu agieren.

In einem zweiten Schritt wurden in Orientierungsworkshops im Frühjahr 2013 mögliche Themen innerhalb der Leuchtturmbereiche für zukünftige Kooperationen der UniGR-WissenschaftlerInnen in Forschung und Lehre herausgearbeitet. Zu diesen Themen fanden und finden Fachworkshops statt, um die Forschergruppen der sechs Partneruniversitäten zu vernetzen und mit der Unterstützung durch Forschungsförderungs-ExpertInnen erfolgversprechende Projektideen auf den Weg zu bringen.

Seit 2018 unterstützt die UniGR finanziell die Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen mit grenzüberschreitendem Charakter im Rahmen von Ausschreibungen. Der neu verabschiedete Strategieplan 2020 der UniGR räumt der Entwicklung von grenzüberschreitenden „European Schools“ in ausgewählten wissenschaftlichen Kooperationsbereichen der UniGR Vorrang ein. Es handelt sich um die Bereiche „Materials & Metals in a Circular Economy“ und „Border Studies“. Veranstaltungen, die zum Ausbau dieser European Schools beitragen, werden künftig gefördert. Die Antrags- und Vergabeverfahren des UniGR-Fonds für wissenschaftliche Veranstaltungen wurden entsprechend geändert.

Bei Fragen stehen die UniGR-Referentin der TUK  und die Zentrale Geschäftsstelle der UniGR zur Verfügung.

Als Partner innerhalb des Verbundes der Universität der Großregion engagiert sich die TU Kaiserslautern intensiv im Bereich Geistiges Eigentum und Existenzgründung. Hierzu finden regelmäßig Sitzungen der ExpertInnen dieses Bereiches aus allen Partneruniversitäten, so genannte ExpertInnenausschüsse, statt. Dort vernetzen sich Fachleute aus Verwaltung, Forschung und Lehre der Partneruniversitäten und entwickeln Lösungen im Kontext der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Neben unserem UniGR-Büro unterstützen an der TU Kaiserslautern die Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT)  sowie das Gründungsbüro diese Tätigkeiten.
Weitere Veranstaltungen und Aktivitäten der UniGR sind bereits in Planung und werden aktiv durch die TU Kaiserslautern mitgestaltet.

Leitfaden zum Schutz geistigen Eigentums

Ansprechpartnerin

Sophia Dorka

Geb. 47, Raum 632
Telefon: +49631 205 4353
E-Mail: sophia.dorka(at)verw.uni-kl.de



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