Zentrum für Lehrerbildung

GEMEINSAME PROJEKTE TU-NET

Mit der Einrichtung von Netzwerkschulen werden verbindliche Partnerschaften zwischen der Universität und den Schulen aufgebaut. Auf dieser Seite finden Sie sowohl die gemeinsamen Projekte zwischen TUK und den über 10 Netzwerkschulen als auch Angebote für Netzwerkschulen aus den Fachbereichen der TUK. Bei Fragen zu Projekten wenden Sie sich bitte an die jeweils angegebenen Kontaktpersonen oder im ZfL brockmeyer(at)zfl.uni-kl.de.

Hinweis: Für die Inhalte sind die angegebenen Projektpartner*innen verantwortlich!

BeiBringBasar

Kooperationsveranstaltung "Allgemeine Didaktik, Fachdidaktik und Schule". Lehr-/Lern-Szenario BeiBringBasar von der Allgemeinen Didaktik und den Fachdidaktiken Biologie und Chemie umgesetzt. Dabei präsentieren Studierende an vorbereiteten Ständen in Kleingruppen Unterrichtskonzepte zu unterschiedlichen Themen mit Bezug zu einem Schulfach.

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Kooperationspartner: Jan Hellriegel (Bildungswissenschaften) und interessierte Schulen

Medienbildung

Studierende entwickeln und halten einen Unterricht mit dem Einsatz von digitalen Medien. Kooperationspartner: Jan Hellriegel (Bildungswissenschaften) und BBS I & BBS II Kaiserslautern

Einmal im Jahr findet der Markt der Medien (MdM) statt, den auch Netzwerkschulen gerne besuchen können. Der MdM lässt sich als messeähnliches Setting verstehen, bei dem die Besucher*innen die Möglichkeit haben, digitale Unterrichtsmedien auszuprobieren und die didaktischen Potenziale für den Einsatz im Unterricht kennen zu lernen. Dabei wird ein breites Setting an Medien angeboten, wie z.B. Virtual-Reality und Augmented-Reality, Game-Based-Learning, Feedback- und Evaluationssysteme im Unterricht, Präsentations-Tools, Open Educational Ressources u.a.

Sie können für Ihre Netzwerkschule (sofern nicht anderweitig verliehen) einen Klassensatz VR-Brillen leihen. Diese sind z.B. nutzbar für 360°-Videos & Apps zu vielfältigen Themen im Rahmen von Unterrichtsversuchen, Projektwochen u.a. Kostenloses Angebot

Entwickelte Modelle

Mit einer Handpumpe wird Wasser aus einem Reservoir in einen Hochbehälter gepumpt und fließt von dort durch eine kleine Turbine zurück in das Reservoir. Je nach Wassermenge ist mehr oder weniger elektrische Energie nutzbar. Steht nur wenig Energie zur Verfügung wird nur die Last, eine LED-Laufschrift, versorgt. Steht mehr Energie zur Verfügung als die Last benötigt, wird die Energie in einer Batterie gespeichert um bei Bedarf, bei z.B. nur sehr wenig Wasser, die Last versorgen zu können. Der Energiefluss wird mittels LED-Ketten visualisiert.

Entwicklung und Aufbau: PD Dr. Bernhard Hauck

Der mit einem handbetriebenen Gebläse erzeugte Windstrom treibt ein kleines Windrad an. Je nach Windmenge ist mehr oder weniger elektrische Energie nutzbar. Steht nur wenig Energie zur Verfügung wird nur die Last, eine Nachbildung einer Pumpe, versorgt. Steht mehr Energie zur Verfügung als die Last benötigt, wird die Energie in einer Batterie gespeichert um bei Bedarf, bei nur sehr wenig oder gar keinem Wind, die Last versorgen zu können. Der Energiefluss wird mittels LED ­Ketten visualisiert.

Entwicklung und Aufbau: PD Dr. Bernhard Hauck

Ein Solarpanel, das mit einer Schiebeklappe abdeckbar ist, versorgt einen Radfahrer, der sich je nach Sonnenlicht mehr oder weniger abstrampelt. Steht mehr Energie zur Verfügung als die Last (Radfahrer) zum Betrieb benötigt, wird die Energie in einer Batterie gespeichert, um bei Bedarf, bei z.B. nur wenig Sonne die Last versorgen zu können. Der Energiefluss wird mittels LED-Ketten visualisiert.

Entwicklung und Aufbau: PD Dr. Bernhard Hauck

In der mikrobiellen Brennstoffzelle werden lebende Mikroorganismen, wie sie z.B. in Gülle zu finden sind, unmittelbar zur Energiegewinnung genutzt. Der dabei entstehende Stromfluss liegt derzeit noch im µA-Bereich.

Entwicklung und Aufbau: Prof. Dr. Roland Ulber

Die Solarthermie wird mit zwei Modellen veranschaulicht: Einem Solarkocher und einer Einheit zu Erwärmung von Brauchwasser. Weiter kann durch ,,Handauflegen" auf eine matt schwarze und eine glänzend weiße Fläche selbst bei diffuser Sonneneinstrahlung ein Temperaturunterschied erfahren werden.

Aufbau: PD Dr. Bernhard Hauck

Die Energie, die in Biomasse steckt, kann direkt mittels eines Thermometers in einem Strohballen erfasst werden.

Aufbau: Dr. Christoph Thyssen

Weitere Projekte

Umfrageergebnisse aus dem Jahr 2014 zeigen, dass mittlerweile gut ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland einen Tablet-PC und mehr als 80 % ein Smartphone nutzen, sodass diese Geräte mehr und mehr zum alltäglichen Werkzeug speziell der jungen Generation gehören. Auch in Schulen hält der Tablet-PC zunehmend Einzug, wobei dabei die Nutzung der Geräte bisher primär als Notebook-Ersatz erfolgt (z.B. als Cognitive Tool, zu Recherchezwecken, mit Anwendungssoftware). Neben den allseits bekannten negativen Auswirkungen dieser Geräte wird auch international diskutiert, dass deren technischen Entwicklung und deren alltägliche Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler speziell auch den Unterricht durchaus bereichern können (West & Vosloo, 2013). Bisher häufig außer Acht gelassen werden allerdings Möglichkeiten, Smartphone und Tablet-PC als Experimentiermittel im naturwissenschaftlichen Unterricht zu verwenden. Auf solche Möglichkeiten zielt dieses vorliegende Projekt ab.

Die Einsatzmöglichkeiten dieser Geräte als Experimentiermittel im Physikunterricht sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass sie mit vielen internen Sensoren ausgestattet sind. So sind darin zum Beispiel Mikrofon und Kamera, Beschleunigungs-, Magnetfeldstärke- und Beleuchtungsstärkesensor, Gyroskop, GPS-Empfänger und teils sogar Temperatur-, Druck- und Luftfeuchtesensor zu finden. Die mit den Sensoren erfassten Daten lassen sich über zusätzliche Programme, sogenannte Apps, auslesen, sodass sowohl qualitative als auch quantitative Experimente mit den Geräten möglich sind. Solche Geräte stellen somit kleine, transportable Messgeräte dar, die unübersichtliche Versuchsapparaturen ersetzen können und den Lernenden aus ihrem Alltag gut bekannt sind, wodurch eine hohe Vertrautheit mit ihrer Bedienung erwartet wird. Neben der Kontextorientierung ist also die starke Verbreitung wie auch die einfache Handhabung von Smartphones und Tablets ein wichtiger Aspekt: durch die intuitive Bedienbarkeit der Apps sind Smartphone- sowie Tablet-Experimente einfach durchzuführen und auszuwerten, wodurch eine stärkere Fokussierung auf die physikalischen Inhalte möglich ist.

In diesem Projekt werden auf den Lehrplan ausgerichtete Experimente mit Smartphone und Tablet-PC zu verschiedenen Themenbereichen des Physikunterrichts der Sek. 2 (Mechanik, Akustik, Radioaktivität) erprobt und mit einem quasiexperimentellen Kontroll-Versuchsgruppen-Design empirisch untersucht, ob Motivations- und Lernerfolg von Lernenden beim Experimentieren mit Smartphones größer ist als bei herkömmlichen Experimenten.

Weitere Informationen

In diesem Projekt wurde ein neues Unterrichtskonzept zur Förderung von Modellierungskompetenzen im Regelunterricht untersucht. Lehrerinnen und Lehrer wurden im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung auf die Studie und ihre Inhalte vorbereitet. Ziel der Fortbildung war es, anwendungsbezogene, geometrische Problemstellungen aus dem Fachgebiet der mathematischen Optimierung kennenzulernen und verschiedene Möglichkeiten der Einbettung dieser Themen in den Mathematikunterricht zu diskutieren. Ein neues Konzept zur Förderung von Modellierungskompetenzen wurde vorgestellt und im Unterricht erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass durch das Einbinden des neuen Konzepts in den Unterricht ein signifikanter Anstieg in der Modellierungskompetenz der Schülerinnen und Schüler unabhängig von Geschlecht und Thematik verzeichnet werden konnte.

Kooperationspartner: FB Mathematik (Jana Kreckler), Burggymnasium Kaiserslautern, IGS Otterberg, Maria-Ward-Schule Landau

Ziel des Projekts ist der Aufbau einer "Forschungswerkstatt", in der Schülerinnen in Forschergruppen die eigene schulische Praxis erforschen und so einen Beitrag zur demokratischen Schulentwicklung geben, indem sie nicht nur in verschiedenen Gremien an Entscheidungen beteiligt werden, sondern durch aktive Erhebungen im Feld zu Mit-Gestaltern der eigenen Schule werden. Geschaffen wird ein Rahmen, der Erforschung und Gestaltung als Teil sozialwissenschaftlichen Handelns für Schülerinnen erlebbar macht und durch das forschende Handeln weitreichende Lernerfolge erreichen. Schülerinnen nähern sich eigenständig Forschungsfragen, bearbeiten diese unter der Begleitung von Studierenden der Bildungswissenschaft empirisch und stellen sie auf einer Schülertagung vor. Studierende fungieren als Lernbegleiter auf Augenhöhe und als "Vorbild" für mögliche Orientierungen hinsichtlich der Studienwahl.

Kooperationspartner: Bildungswissenschaften (Jun.-Prof. Dr. Mandy Rohs) und Maria-Ward-Schule Landau

In enger Zusammenarbeit mit den abgebenden Grundschulen Otterberg und Otterbach werden regelmäßig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 der Grundschule und der Jahrgangsstufe 5 der weiterführenden Schule zusammen unterrichtet. Durch die Bildung altersheterogener Lerngruppen wird das Lehrkonzept „ Lernen durch Lehren“ in der Praxis umgesetzt. Studierende der Fachdidaktik Chemie setzen das Lehrkonzept „Lernen durch Lehren“ gleich zweifach um. Sie initiieren, begleiten und erforschen ihre eigenen Lehrprozesse  und aber auch die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler. Die Forschungsschwerpunkte liegen dabei auf der Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Unterrichtsmaterialien sowie auf der Untersuchung des Lehrkonzeptes „Lernen durch Lehren“ hinsichtlich seiner Wirksamkeit auf die Förderung von Lehrkompetenzen. Hier ergibt sich auch immer wieder die Möglichkeit der Anbindung studentischer Abschlussarbeiten zum einen für evaluative Maßnahmen und zum anderen zur Bearbeitung spezifischer Forschungsfragen.

Kooperationspartner: Fachdidaktik Chemie (Apl.-Prof. Dr. Gabriele Hornung) und Bettina von Arnim Integrierte Gesamtschule Otterberg

SCOOL ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die den Übergang in die Oberstufe planen und ein naturwissenschaftliches Fach, sei es Biologie, Physik oder Chemie, belegen wollen. Projektschwerpunkt ist das Hinführen zu wissenschaftlichem Arbeiten und die Anleitung zu selbstständigem Arbeiten. Neben der Vertiefung von experimentellen Fähigkeiten und Fertigkeiten steht die Entwicklung von Sozialkompetenz im Fokus. SCOOL bietet Studierenden die Möglichkeit ihre Unterrichtsmaterialien in der Praxis zu erproben und zu evaluieren. Sie erhalten von Dozenten, Schülerinnen und Schülern ein direktes Feedback für ihre Studienleistung.

Kooperationspartner: Fachdidaktik Chemie (Apl.-Prof. Dr. Gabriele Hornung) und Bettina von Arnim Integrierte Gesamtschule Otterberg

Im Rahmen des Projekts erhalten Studierende des Master of Education in Biologie die Möglichkeit, in diesem Semester einen zweistündigen Realunterricht durchzuführen. Sie werden als 2er-Gruppe eine Doppelstunde planen und durchführen.

Kooperationspartner: AG Fachdidaktik Biologie (Roman Köhl), Bettina von Arnim Integrierte Gesamtschule Otterberg 

Im Rahmen des Projekts erhalten Studierende des Master of Education in Biologie die Möglichkeit, in diesem Semester einen zweistündigen Realunterricht durchzuführen. Sie werden als 2er-Gruppe eine Doppelstunde planen und durchführen.

Kooperationspartner: AG Fachdidaktik Biologie (Esther Sternheim), Bettina von Arnim Integrierte Gesamtschule Otterberg

Im Rahmen des Projekts erhalten Studierende des Master of Education in Biologie die Möglichkeit, eine Unterrichtsreihe mit zweistündigen Realunterrichtseinheiten zu planen und durchzuführen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Schülerinnen und Schüler erhalten praktische Einblicke in ein naturwissenschaftliches Studium durch das Kennenlernen von fachgemäßen Arbeitsweisen.

Kooperationspartner: AG Fachdidaktik Biologie (Esther Sternheim), Burggymnasium Kaiserslautern

Kooperationspartner: FB Bauingenieurwesen (Robert Adams) und BBS I Kaiserslautern

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