Zentrum für Lehrerbildung

TU-Net MINT Treffen

In diesem Jahr findet das jährliche Netzwerktreffen zum ersten Mal online am 4.12.2020 statt.

Wir hätten Sie gerne wieder zu uns an die TUK eingeladen und mit Ihnen persönlich Ihre Projekte besprochen und Ihnen Workshops angeboten. Leider ist dies  in diesem Jahr nicht möglich.

Dennoch möchten wir uns gerne mit Ihnen austauschen und Ihnen Online-Workshops anbieten, um weiter in Kontakt zu bleiben und Möglichkeiten für Kooperationen in 2021 auszuloten.

Bitte melden Sie sich bis zum 23.11.2020 für die jeweiligen Slots an, an denen Sie teilnehmen möchten.

Aufgrund des Online-Angebots können in diesem Jahr von jeder Schule gerne mehrere Lehrkräfte teilnehmen. 

Nach der Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen und Zugangsdaten zu den jeweiligen Veranstaltungspunkten.

Kontakt

Nadja Brockmeyer, M.A.

TUK, Gebäude 49, Raum 303

Tel. 0631-205-5538

Email: brockmeyer@zfl.uni-kl.de

Programm 4.12.2020

Zeit                    Programm
09:00 - 09:15Begrüßung der Teilnehmenden (ZfL)
09:20 - 11:00

Workshops (parallel online)

Workshop 1: CloudPlusBox

Workshop 2: Datascience 4 You

Workshop 3: Mathematische Modellierung (KOMMS)

Workshop 4: AR im MINT-Unterricht

Workshop 5: HyperDocSystems

Workshop 6: Videos im Unterricht und in der Online-Lehre

11:00 - 12:00Gemeinsamer Austausch – Kooperationsmöglichkeiten für 2021 klären, Projektvorstellung (Veldenz-Gymnasium) und Vorstellung des Hygienekonzepts bei gemeinsamen Treffen/Durchführung von Studien etc. zwischen TUK und Schulen  (ZfL moderiert)

 

 

Workshops

Digitale Lehrkonzepte im naturwissenschaftlichen Unterricht sind trotz vielfältiger Möglichkeiten häufig schon mit begrenztem strukturellem und methodischem Aufwand umzusetzen. So sind die digitale Recherche innerhalb von Quellensammlungen, die differenzierte Bereitstellung von Arbeitsmaterialien unterschiedlicher Anforderungsniveaus oder das kollaborative Arbeiten an gemeinsamen Dokumenten und die Sammlung der Arbeitsergebnisse über eine Dateiablage wiederkehrende Elemente in vielen Unterrichtskonzepten.

CloudTeaching mit der CloudPlusBox bietet flexible Materialbereitstellung und selbstgesteuerte Mediennutzung, Transparenz beim Teilen von Ergebnissen und kooperatives, kollaboratives Arbeiten..

Für die technische Realisierung bestehend aus Medienpool, Datencloud und kollaborativen Tools sind jedoch infrastrukturelle Rahmenbedingungen erforderlich, die noch nicht überall verfügbar sind. Hier stellt die CloudPlusBox als portabler WLAN-Access-Point und Medienserver im Taschenformat ein strukturelles Konzept bereit, das digitales Arbeiten in der Klassencloud auch am außerschulischen Lernort erlaubt.

Per „drag and drop“ können Text-, Bild- oder Videodateien schnell zum Download angeboten werden und nach lokaler Bearbeitung auf den Endgeräten der SuS wieder hochgeladen werden. Der integrierte Webserver ermöglicht die Bereitstellung ausgewählter HTML-Angebote ohne direkte Verbindung zum Internet und damit eine definierte und rechtlich einwandfreie digitale Lernumgebung. Ein browserbasierter Texteditor erlaubt zeitgleiches, kollaboratives Arbeiten an Dokumenten.

Mit der CloudPlusBox lassen sich so digitale Unterrichtskonzepte im Rahmen des CloudTeaching einfach umsetzen.

Ansprechperson:

Kristine Klaeger kklaeger[at]rhrk.uni-kl.de

 

 

Wir zeigen Ihnen Einblicke in unseren Schüler*innen-Workshop „Datascience 4 You“ und geben Ihnen eine Einführung ins Thema Datascience. Mithilfe von Jupyter Notebook und Python wird veranschaulicht, wie man Datascience interaktiv und „zum Anfassen“ gestalten kann. Als Beispiel betrachten wir den Schüler*innen-Workshop, in denen Schüler*innen Datensätze auf verschiedene Fragestellungen hin untersuchen können. Die Themen Programmierung in Python, Arbeitsabläufe in Datascience, Grundzüge der Stochastik und kritisches Hinterfragen der eigenen Ergebnisse werden interaktiv erforscht.

Wir geben Ihnen eine Einführung in das Tool „Jupyter Notebook“ und untersuchen gemeinsam verschiedene Datensätze mithilfe von Python. Wir klären dabei, wie man mithilfe von Python (große) Datenmengen einlesen, bearbeiten und auswerten kann, wie man die Ergebnisse in Diagrammen visualisiert und wie man Datascience interaktiv vermitteln kann.

Ansprechpersonen:

Dr. Annette Bieniusa oder Christian Bogner
schule(at)informatik.uni-kl.de
 

Die Maßnahmen seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Entwicklung neuer Veranstaltungsformate und Materialien unter Einbeziehung digitaler Medien stark beschleunigt. Im Workshop möchten wir einige neu entwickelte digitale Lernumgebungen vorstellen, die wir den Schulen des Netzwerks zur Verfügung stellen. Dabei handelt es sich um verschiedene Themen zur Modellierung und Simulation der Corona-Pandemie sowie um die Modellierung eines Evakuierungsszenarios.

Außerdem geben wir einen Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen des Kompetenzzentrums für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule (KOMMS): Modellierungswochen und -tage, Lehrerfortbildungen, TUK.math.junior, die wir in rein digitaler Form oder in einem hybriden Modus anbieten und durchführen möchten. Auf eine angeregte Diskussion, in der wir gerne auch Wünsche und Bedarfe aus dem Netzwerk aufnehmen, freuen wir uns!

Ansprechperson:

Dr. Martin Bracke bracke(at)mathematik.uni-kl.de

Mehr Infos zu KOMMS

Das Experiment gilt als wichtigste Erkenntnisquelle in der naturwissenschaftlichen Forschung. Daher sollen auch Schüler*innen ein experimentell-forschendes Unterrichtsdesign in der natur- und ingenieurwissenschaftlichen schulischen Ausbildung genießen. Doch aufgrund der unzureichenden apparativen Ausstattung und des begrenzten Repertoires an Schulexperimenten, gelangen Lehrkräfte oftmals an ihre Grenzen. Dementsprechend groß ist die Notwendigkeit der Entwicklung von Experimenten für Lehr-Lern-Szenarien, um Wissen und Methoden aus der aktuellen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschung in die schulische Ausbildung zu integrieren.

In Folge der Digitalisierung gewinnen digitale Medien an Relevanz im Schulalltag. Bedingt durch den Erfolg von „Pokémon Go“ fand Augmented Reality, die erweiterte Realität, schon Einzug in den privaten Alltag. Mit dem digitalen Wandel der schulischen Bildung soll sich der vielfältige Mehrwert von Augmented Reality zukünftig auch in Lehr-Lern-Szenarien entfalten. Durch die Kombination von Augmented Reality mit realen Experimenten erreicht der Erkenntnisgewinn der Schüler*innen völlig neue Horizonte. Daraus entstehen neue Lehr-Lern-Szenarien, welche das klassische Experimentieren revolutionieren.

Im Workshop erfahren Sie mehr über den vielfältigen Mehrwert  von Augmented Reality für den MINT-Unterricht. Des Weiteren steigen wir direkt in die Schulpraxis ein und zeigen Ihnen ein Anwendungsbeispiel. Im Rahmen einer Algenkultivierung (in einem Bioreaktor) wird zur Kontrolle des Wachstums ein Selbstbau-Photometer (Firma „desklab gUG“) zur Optischen-Dichte-Messung verwendet. In einem laufenden Forschungsprojekt wird dazu eine Augmented-Reality-Umgebung konstruiert und stellt eine intelligente Erweiterung zur realen photometrischen Messung dar. Eine weitere Besonderheit ist: In einer neuen Forscherkiste zur Algenkultivierung sind alle didaktisch aufbereiteten Unterlagen und Versuchsmaterialien verpackt und stehen zum Verleih bereit. – Mehr dazu im Workshop.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ansprechpersonen Lehrgebiet für Bioverfahrenstechnik (BioVT):

Lena Geuer geuer(at)mv.uni-kl.de

Melanie Roth roth(at)mv.uni-kl.de

Die Fachdidaktik Chemie der TU Kaiserslautern entwickelte das auf Webtechnologie basierende Programm HyperDocSystems. Mit diesem Tool können digitale Arbeitsblätter mit Hilfs-Funktionen browserbasiert erstellt und genutzt werden. Eingebaute Textfelder (Tastatur- und Stifteingabe) ermöglichen das vollständige digitale Bearbeiten dieser sogenannten HyperDocs. Die Lehrkraft kann die Lösungen der Schüler*innen online einsehen. Neben einfachen Textblöcken können Videos, Bilder und Audiodateien eingebunden werden. HyperDocs sind dabei auf nahezu allen Geräte- und Betriebssystemen (Android, iOS, Windows, MacOS) und in allen Fächern verwendbar.

Nach einem kurzen theoretischen Input werden die HyperDocs zunächst aus Schüler*innenperspektive vorgestellt. Anschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, die Webanwendung aus Sicht der Lehrkraft zu erproben.

Ansprechperson:

Nils Fitting nfitting(at)rhrk.uni-kl.de

smallPART ist eine Anwendung bei der Sie direkt “im Video” lernen können. Dabei können Schüler*innen in Erklär-Videos Fragen stellen oder ein Feedback geben und werden somit innerhalb des Videos durch den Lernprozess geführt. 

Es gibt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten zum Lernen und Lehren mit Erklär-Videos von smallPART, diese werden im Workshop aufgezeigt und besprochen.

Die Basis des Tools wurde im PrüfungPlus Projekt ViKoLe der TUK unter Beteiligung von Jun.-Prof. Felix Walker, apl. Prof. Gabriele Hornung, Prof. Arne Güllich, Prof. Michael Fröhlich und Prof. Christoph Thyssen gelegt. Basierend auf dort generierten Prototypen wurde schon vor der Coronapandemie eine Weiterentwicklung zu einem stabilen und lehrtauglichen Tool in Angriff genommen. Das für diesen Zweck nutzbare Tool smallPART entstand aus einer Kooperation von Arbeitsgruppen der Uni Tübingen und der TU Kaiserslautern und wird derzeit in Kooperation mit EGroupware weiterentwickelt.

Ansprechperson:

Arash Tolou arash.tolou[at]bio.uni-kl.de

Mehr Infos

Demo-System

LTI-Integration in Lernplattformen am Bsp. von OLAT (Gastzugang auswählen)

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