Zentrum für Lehrerbildung

Aufgaben und Aufgabenbereiche des ZfL

Als zentrale wissenschaftliche Einrichtung arbeitet das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) an der TU Kaiserslautern (TUK) seit 2005 an der Schnittstelle zwischen den Institutionen der Lehrkräftebildung (Fachbereiche der Universität, Schulen, Studienseminare, Pädagogisches Landesinstitut, Bildungsministerium). Das ZfL übernimmt laut Hochschulgesetz § 92  fachbereichsübergreifende Aufgaben im Rahmen der Konzeption und Organisation lehramtsbezogener Studiengänge und stellt die Verbindung mit der berufspraktischen Ausbildung her. Zudem wirkt das ZfL an der Qualitätssicherung der lehramtsbezogenen Studiengänge mit. Ein zentraler Bereich stellt die die Information und Beratung von Studierenden und Studieninteressierten in allen fächerübergreifenden Fragen zu den lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen dar.

Weiterhin ist die Beratung, Entwicklung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Lehrkräftebildung und entsprechender wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote ein wichtiger Bereich der Arbeit.

Aufgaben

Die Aufgaben des ZfL sind im Hochschulgesetz sowie in der Landesverordnung vom 24. August 2004 geregelt. Die Umsetzung wird an der Universität von der Kollegialen Leitung des ZfL im Einzelnen festgelegt und von der geschäftsführenden Leitung praktisch umgesetzt, die von der Geschäftsstelle unterstützt wird. Der Rahmen der Arbeit sowie grundsätzliche Entscheidungen werden von der Mitgliederversammlung festgelegt, die mindestens halbjährlich tagt und aus deren Mitte heraus die Kollegiale Leitung gewählt wird (vgl. das Hochschulgesetz).

Aufgabenbereiche des ZfL

Das Zentrum hat insbesondere folgende Aufgaben (HSchG § 92):

  1. Vorschläge zur Studienstruktur, zur Studienreform und deren Umsetzung zu erarbeiten,
  2. bei Studienplänen und Prüfungsordnungen mitzuwirken,
  3. bei der Abstimmung der Studienangebote aus den Fachbereichen, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der Curricularen Standards, sowie bei der Organisation des Lehrbetriebs mitzuwirken,
  4. an der Studienberatung zu den lehramtsbezogenen Studiengängen nach § 24 mitzuwirken,
  5. an der Entwicklung von Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung für Lehrkräfte mitzuwirken,
  6. schul- und lehramtsbezogene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu initiieren, zu beraten, zu unterstützen oder durchzuführen,
  7. Inhalte und Organisation der lehramtsbezogenen Studiengänge mit der schulpraktischen Ausbildung abzustimmen,
  8. an der Besetzung lehramtsbezogener Professuren durch die Abgabe von Stellungnahmen mitzuwirken, wenn die Funktionsbeschreibung der Professur die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher, bildungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben vorsieht.

 

Bei der Umsetzung dieser Aufgaben wirken das Landesprüfungsamt sowie die Studienseminare mit.

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