Gründung Green Office in Kaiserslautern

Gründung Green Office

Heute hat sich spontan das Green Office in Kaiserslautern wiedergegründet. Nun gibt es endlich wieder eine Anlaufstelle, bei der offiziell Studierende und Mitarbeitende zusammen Nachhaltigkeitsthemen an der Uni voranbringen können. Es wurden schon erste Pläne geschmiedet und Ideen gesammelt, wie das neue Green Office aufgesetzt werden soll. Demnächst wird es eine eigene E-Mail-Adresse geben und das neue Green Office Team wird am 15.06. zu unserer geplanten Nachhaltigkeitsveranstaltung (15.06. Amphitheater schräg gegenüber Mensa von 12.00 Uhr – 13.30 Uhr) anwesend sein und vorstellen, was wir tun und was wir vorhaben.

Derzeit besteht das Green Office Team aus Lea Öttinger, Maryam Arabshahi und Anne Jacobs sowie einigen Studierenden, die Interesse angemeldet haben und in Zukunft dazustoßen möchten. Wir freuen uns aber auch sehr, wenn sich noch mehr Menschen anschließen und wir hoffentlich bald ein großes Team werden.

 

Was ist ein Green Office? Was kann man sich darunter vorstellen?

Green Offices gibt es inzwischen an ganz vielen Unis in ganz Europa. Green Offices sind Koordinationsstellen für Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Uni, d.h. als Green Office wollen wir unsere Uni nachhaltiger - „grüner“- machen. Nachhaltigkeit bezieht sich aber nicht nur auf Umwelt- und Klimaschutz, sondern beinhaltet noch viele andere Bereiche, ist ganz ganz breit, z.B. geht es auch um ein „gutes Miteinander“. Also im Grunde möchten Green Offices ihre Unis zu besonders schönen Orten machen. Das Green Office der RPTU in Landau wurde von Studierenden ins Leben gerufen und Julia Jawhari, Referentin für Nachhaltigkeit, ist dann als Mitarbeiterin der Uni dazugekommen.

Welche praktischen Erfahrungen können Studierende im Green Office der RPTU in Landau sammeln?

Studierende können bei uns ganz konkret mitarbeiten, um unsere Uni zu einem nachhaltigeren, z.b. einem grüneren, aber auch sozialeren Ort zu machen. Manche machen das bei uns einfach so. Manche werden als studentische Hilfskräfte angestellt. Studierende können hier sehr kreativ eigene Ideen umsetzen oder an bestehenden Projekten und Zielen mitarbeiten. Ein Beispiel: Wir beschäftigen uns mit dem Thema Mobilität. Dafür stellen wir beispielsweise Informationen für alle zusammen, wie man die Busse zwischen den 16 Standorten Landau nutzen kann oder arbeiten an einer Richtlinie für klimafreundlichere Dienstreisen. Wir machen Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit, wie die Nachhaltigkeitswoche oder die Vorstellung des Green Office auf dem Markt der Möglichkeiten beim Studieninfotag.

Warum sind die praktischen Erfahrungen im Green Office, vor dem Hintergrund unserer gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, so bedeutend?

In der heutigen Zeit, mit ihren riesigen Herausforderungen wie Klima- und Biodiversitätskrise, braucht es kreative, engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen und Dinge verändern wollen. Das kann man bei uns im Green Office lernen / üben / anwenden. Dabei entsteht ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit, d.h. das Wissen, dass man auch gegenüber Hindernissen Veränderungen bewirken kann.

 

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