Kooperative Planungswerkstatt Weißwasser

Unter der Moderation und Anleitung des FG S+O traten am Sonntag, den 17. März 2013 vier interdiziplinäre Planerteams aus Berlin, Weimar, Cottbus und Kaiserslautern in ihre Werkstattphase ein. Ziel der kooperativen Planungswerkstatt Weißwasser ist es, vor Ort die zur Zeit noch fehlende Prioritätensetzung und Handlungsorientierung in die Stadtenwicklung zu bringen.

Erste bebilderte Eindrücke sind auf der Webseite der Stadt hinterlegt: http://www.weisswasser.de/aktuelles/kooperative-planungswerkstatt-fotos-von-den-abendlichen-diskussionsrunden

Darüberhinaus zog die Lauitzer Rundschau eine posive Bilanz: http://www.weisswasser.de/aktuelles/kooperative-planungswerkstatt-wei-wasser-ergebnispr-sentation-am-11-april-2013

Auftakt bildeten am Sonntag, den 17.März 2013 zunächst Erkundungstouren per Bus und zu Fuß sowie ein Besuch des Glasmuseums. Die Teams sollten so möglichst effektiv erste eigene Eindrücke von Weißwasser sammeln.

Am Montag, den 18.März 2013 begrüßte Oberbürgermeister Pötzsch die Werkstattteilnehmer mit einem kurzen Einführungsvortrag. Für die kooperative Planungswerkstatt wurde mit Hilfe der Wohnungsbaugesellschaft Weißwasser und der Station für Technik, Naturwissenschaften und Kunst ein zentral gelegener Werkstattraum in der Straße der Glasmacher 8 eingerichtet.

Themen der Planungswerkstatt WSW

Von den Planerteams werden Ergebnisse zu vier Schwerpunktthemen erwartet:

  • Weißwasser 2027 – kleiner aber feiner/Kooperation mit dem Umland

Hier geht es um eine gesamtstädtische Zukunftsstrategie und gemeinsame Projekte mit den Umlandgemeinden. Wie sieht Weißwasser künftig aus, was ist der Charakter und die Identität von Weißwasser und der Region.

  • Zentrum Weißwasser/Belebung der Innenstadt

Wie sieht das Profil des Zentrums aus, was kann das Zentrum künftig unverwechselbar machen. Was soll praktisch getan werden, um Ladenleerstände im Zentrum zu reduzieren.

  • Leerstände und Brachen

Was kann die Stadt tun, um heute leerstehende Gebäude und Brachen im Innenstadtbereich Schritt für Schritt zu revitalisieren. Gibt es dafür neue Nutzungsoptionen oder Zwischennutzungen.

  • Willkommenskultur

Wie empfängt die Stadt ihre Gäste, wie sollte sich die Stadt an ihren Ortseinfahrten präsentieren. Und was sieht der Bahnreisende zuerst von Weißwasser.

Bürgerabende & Dialogkultur

An sogenannten Bürgerabenden hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, den Planerteams im Werkstattraum über die Schulter zu schauen, deren Arbeitsstände kennen zu lernen und mit den Planerteams offen zu diskutieren.

Am Dienstagabend, den 19.03.2013 gibt es einen ersten Überblick zu allen vier Schwerpunktthemen.

Am Mittwochabend, den 20.03.2013 stehen die Themen „Zentrum Weißwasser“ und „Leerstände und Brachen“ im Fokus.

Am Donnerstagabend, den 21. 03.2013 wollen wir die Themen „Weißwasser 2027..“ und „Willkommenskultur“ vorstellen und diskutieren.

Zu den abendlichen Präsentationen sind auch die 40 Stadtexperten eingeladen, mit denen das Vorbereitungsteam der TU Kaiserslautern im Februar vorbereitende Interviews geführt hat.

Die Endergebnisse der kooperativen Planungswerkstatt zur Stadtentwicklung von Weißwasser werden am Donnerstag, den 11. April 2013 um 16 Uhr in Weißwasser öffentlich präsentiert und diskutiert.

Teams der Planungswerkstatt WSW

Folgende Teams nehmen an der kooperativen Planungswerkstatt teil:

Büro mess GbR Kaiserslautern Timo Amann | Florian Groß | Sebastian Hermann Raiffeisenstraße 9, 67655 Kaiserslautern http://www.m-e-s-s.de

Büro Stephan Westermann Stadt- und Landschaftsplaner Levetzowstraße 19, 10555 Berlin http://www.stephan-westermann.de

quaas – stadtplaner Schillerstraße 20, 99423 Weimar http://www.quaas-stadtplaner.de

planungsgruppe abv gmbh Architekten Bauingenieure Versorgungstechniker Aninstitut der Hochschule Lausitz, Lipezker Str. 47, 03048 Cottbus http://www.hs-lausitz.de/ueber-uns/partner/institute/planungsgruppe-abv-gmbh.html

Willkommen am Bahnhof Weißwasser/Oberlausitz!
…der Glasbläserbrunnen vor dem Bahnhof
…das alte Zentrum
…das neue Zentrum
…imposante Industriearchitektur bezeugen eine produktive Vergangenheit
…Stadtsilhouette mit Wohnscheiben und altem Wasserturm
…Rückbau der Plattenbausiedlungen ist in vollem Gange
…Stadtausgang Tagebau
…aktiver Tagebau mit Großkraftwerk Boxberg am Horizont
…auf der anderen Seite Fürst Pücklers idyllischer Landschaftspark Bad Muskau

15.03.2013 von Thomas Fischer