S+O erfolgreich im Wettbewerb Zukunftsstadt des BMBF

Eine vom Fachgebiet Stadtumbau + Ortserneuerung erstellte Projektskizze für das Projekt „WSW – Wir gestalten Zukunft“ in Weißwasser / Oberlausitz hat sich beim Wettbewerb „Zukunftsstadt“ durchgesetzt.

Der Wettbewerb findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD), statt. Er soll zeigen, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Themen sind sichere Energie, klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung und Mobilität. Insgesamt wurden 168 Bewerbungen aus der gesamten Bundesrepublik eingereicht, 52 Projekte aus Städten, Gemeinden und Landkreisen wurden durch eine Expertenjury für eine erste Phase ausgewählt und als förderwürdig eingestuft.

In den kommenden neun Monaten wird das Fachgebiet nun im Rahmen des Projekts „WSW – Wir gestalten Zukunft“ zusammen mit Bürgern, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für Weißwasser/O.L. erarbeiten.

Die Stadtgeschichte Weißwassers war in den vergangenen 150 Jahren geprägt von zyklischen und dynamisch bis rapide verlaufenden Wandlungsprozessen, einhergehend mit einer heterogenen Bevölkerungsstruktur. Aus dieser „Tradition“ heraus hinaus findet sich heute eine Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen und Neuem. Bereits 2013 konnten die Formate „Kooperative Planungswerkstatt“ und „Zukunftskonferenz“ die Bürgerschaft in städtisch initiierte Prozesse einbinden. Die Initiative „WSW – Wir Sind Weißwasser“ steht zudem Pate für Ziele und Titel des Projektes. „WSW – Wir gestalten Zukunft“ setzt auf die Erfolge und Synergien vorangegangener Projekte, um daraus gewinnbringend den Prozess für die Erarbeitung der Vision 2030+ abzuleiten. Ziel ist die Verbesserung und Verstetigung der Formate und die Qualifizierung von Einbindung, Motivierung und Aktivierung zivilgesellschaftlicher Akteure in derartige Prozesse.

In einer zweiten Phase des Wettbewerbs ab 2016 sollen dann bis zu 20 ausgewählte Kommunen ihre Vorstellungen wissenschaftlich qualifizieren und ein umsetzungsreifes Konzept erstellen. Ab 2018 ist eine Umsetzung innovativer Ideen im Rahmen von „Reallaboren“ in bis zu acht ausgewählten Kommunen vorgesehen.

zum Wettbewerb Zukunftsstadt

24.04.2015