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Fraunhofer MINT-EC Math Talents im Endspurt

Impressionen von dem Workshop.

In der zweiten Runde der bundesweiten MINT-Talent-Schmiede "MINT-EC Talents" kamen Mitte November alle 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein letztes Mal zu einem einwöchigen Workshop im Gemeinschaftszentrum in Trippstadt zusammen.

In diesem fünften und damit letzten Workshop des Programms tauschten die Projektgruppen die elektronische gegen die persönliche Kommunikation, um ihren innovativen Projekten, an denen sie nun knapp zwei Jahre gearbeitet hatten, den letzten Schliff zu geben. Zur Seite standen ihnen dabei sechs Wissenschaftler aus dem Fachbereich Mathematik der TU Kaiserslautern sowie des Fraunhofer ITWM. Wie eng die Verbindung zwischen den Wissenschaftlern und den jungen Talenten ist, zeigt auch das Engagement eines ehemaligen Kollegen aus der Mathematik, der für die Begleitung der letzten Workshop-Phase und damit auch der Endphase der Projekte seinen Urlaub opferte, um den Schülerinnen und Schülern mit wertvollen fachlichen Inputs zur Seite zu stehen.

Ziel des Programms, das seitens des Fraunhofer Instituts gefördert wird, ist es, junge Ausnahmetalente möglichst früh für die Forschung in mathematischen, natur- und ingenieurswissen-schaftlichen Fachgebieten zu begeistern. Unterstützt von MINT EC, einer der größten schulischen Organisationen für MINT-Förderung, und dem Felix-Klein-Zentrum für Mathematik an der TU Kaiserslautern, lernen die Talente, wie sie wissenschaftliches und interdisziplinäres Arbeiten richtig einsetzen können. Konzipiert, durchgeführt und begleitet wird das Programm mit den fünf Workshops von den Mathematikern der TU Kaiserslautern, hier vor allem durch die Mitarbeiter des Kompetenzzentrums für Mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule (KOMMS).

Auf dem Programm des letzten Workshops stand, neben der aktiven Arbeit an den Projekten, ein Präsentationstraining als Vorbereitung auf die kompakten Ergebnispräsentationen im Rahmen der Veranstaltung MINT400, welche von MINT-EC am 4. und 5.02.2016 in Berlin ausgerichtet wird. Außerdem sollten die Talente schon einmal einen Eindruck von ihrer möglichen Teilnahme bei "Jugend forscht" bekommen. Zum Ausgleich wurde jeden Tag noch etwas Freizeitprogramm am Nachmittag/Abend, wie Bowling oder Flammkuchenessen, geboten.

"Für uns Betreuer war es die größte Herausforderung, unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ihren Projekten wegzubekommen, an denen sie von morgens bis in den späten Abend mit Begeisterung arbeiteten. An eine regelmäßige Essensaufnahme mussten sie fast erinnert werden", berichtet Martin Bracke, Leiter des Projekts an der TU. "Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Kreativität und Innovationskraft die Talente mitbringen. Das ist schon ein sehr hohes Niveau, auf dem hier laboriert wird."  

Beim MINT-EC Talents-Programm kommen die Teilnehmenden aus ganz Deutschland, zwischen den Workshops erfolgte das Tüfteln und Forschen an den Projekten über elektronische Kanäle. Ein Team, welches ein autonom navigierendes Geländefahrzeug entwickelt hat, kommt vom Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern. Mit dem Projekt wollen sie auf jeden Fall bei "Jugend forscht" antreten.

In den anderen Projektgruppen, in denen bis zu 12 Mitglieder arbeiteten, wurden eine autonom fliegende Drohne, ein zu einem trainingsoptimierten E-Bike umgebautes Mountainbike sowie eine App zur Optimierung der eigenen Billard-Fähigkeiten entwickelt.

Für das kommende späte Frühjahr planen die Verantwortlichen eine Abschlussveranstaltung mit Ergebnispräsentationen, in deren Rahmen dann auch die dritte Runde des Programms eingeläutet werden soll.

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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