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Neues Schülerangebot an der TU Kaiserslautern: Experimentieren mit dem Smartphone

Eine Nachricht mit WhatsApp an die Freunde schicken, Fotos bei Instagram hochladen oder einfach nur ein Computerspiel spielen – mit Smartphone und Tablet geht aber noch viel mehr: Zum Beispiel selber experimentieren. Genau das machen Forscher der TU Kaiserslautern in den neuen Schülerlaborangeboten des Projekts "iNature" möglich. Hier verwandelt sich das Smartphone zum mobilen Mini-Labor. Mit ihm lassen sich etwa Lärm, Wasserverschmutzung und sogar Radioaktivität messen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7.

Rund 80 Prozent der Jugendlichen nutzen Smartphone oder Tablet täglich. Sie kennen sich mit der Technik bestens aus und können die Geräte aus dem Effeff bedienen. Warum sie also nicht im Unterricht einsetzen? Genau daran arbeiten Forscher um Professor Dr. Jochen Kuhn, Privatdozent Dr.-Ing. Bernhard Hauck und Professor Dr. Roland Ulber von der TU Kaiserslautern. Sie möchten, dass Schülerinnen und Schüler die Technik nutzen, um damit selber zu experimentieren. "In Smartphones und Tablets sind viele verschiedene Sensoren verbaut", sagt Kuhn. "Mit ihnen können Schüler beispielsweise verschiedenen physikalischen Phänomenen auf den Grund gehen".

In den neuen Schülerlaborangeboten des Projekts "iNature" kommen die Geräte voll und ganz zum Einsatz. Die Angebote widmen sich Umweltthemen und werden von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Ziel ist es, junge Menschen für Themen wie Kernkraft, Lärm und Umweltverschmutzung zu sensibilisieren. Jugendliche können sich hierbei unter anderem mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Wie wirkt sich zu viel Lärm auf die Gesundheit aus? Was passiert mit dem Feinstaub in der Luft? Wie lassen sich Schwermetalle im Wasser nachweisen? Was bedeutet eigentlich Radioaktivität? Für die Experimente haben die Forscher eigene Messsysteme entwickelt, die mit dem Smartphone interagieren. Ein mobiler Sensor erlaubt es beispielsweise, gefahrlos die Feinstaubkonzentration hinter einem Auto zu messen. Das Gerät schickt die Daten per WLAN an das Smartphone. Um Schwermetalle in Wasser aufzuspüren, haben die Forscher ein Gerät entwickelt, das als Aufsatz auf das Smartphone passt.

Alle Techniken, die bei iNature zum Einsatz kommen, sind einfach zu handhaben. Schulklassen können entweder auf dem Campus experimentieren oder aber einen Experimentierkoffer ausleihen. Das Angebot ist für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 geeignet.

Die Forscher der TU untersuchen zudem jedes Mal, ob ihre Ideen und Konzepte wirklich helfen, das Lernen zu verbessern. "Hat es sich bewährt, nutzen wir es bei der Ausbildung der künftigen Lehrer", sagt Kuhn. "Wir möchten zum einen den Studentinnen und Studenten gute Konzepte an die Hand geben, aber auch die Lehrkräfte an Schulen auf den digitalen Wandel vorbereiten".

Die nächste Lehrerfortbildung findet vom 26. bis 27. September statt. Anmeldungen dazu sind möglich unter https://www.physik.uni-kl.de/inature/veranstaltungen-und-anmeldung/

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Jochen Kuhn, Fachbereich Physik/Didaktik der Physik, Tel.: 0631/205- 2393, E-mail: kuhn[at]physik.uni-kl.de, web: http://www.physik.uni-kl.de/kuhn/

 

Informationen zum Projekt unter http://www.uni-kl.de/schuelerinnen/veranstaltungen-an-der-tu-kaiserslautern/projekt-inature/

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
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