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TU-Net MINT wächst - Vertragsunterzeichnung mit neuen Netzwerkschulen an der TU Kaiserslautern

Michael Martin (stellvertretender Schulleiter, St. Franziskus Gymnasium), Prof. Dr. Helmut J. Schmidt (TU-Präsident), Lars Emmermann (Stellvertretender Schulleiter, Heinrich-Heine-Gymnasium), Stefan Weber (Schulleiter, Veldenz Gymnasium Lauterecken), Dr. Sonja Tophofen (Schulleiterin, Reichswald Gymnasium Ramstein-Miesenbach), Cornelia Diehl (Schulleiterin, Leininger Gymnasium Grünstadt), Prof. Dr. Roland Ulber (Geschäftsführender Leiter, ZfL)

Am 6. Dezember 2017 wurden an der TU Kaiserslautern (TUK) im Rahmen der Initiative „Netzwerkschulen TU Kaiserslautern“ (kurz: TU-Net MINT) in einem dritten Durchlauf Verträge zwischen der Universität und fünf rheinland-pfälzischen Schulen unterzeichnet. Dem TU-Net MINT gehören somit nun auch das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern, das Leininger Gymnasium Grünstadt, das Reichswald Gymnasium Ramstein-Miesenbach, das St. Franziskus Gymnasium und die –Realschule Kaiserslautern sowie das Veldenz Gymnasium Lauterecken an. Die Zahl der Netzwerkschulen steigt damit auf zwölf weiterführende Schulen an.

Dank dieser Initiative, die vom Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) koordiniert wird, werden Kooperationsprojekte zwischen Universität und Schulen durchgeführt und die bestehenden Kontakte zu den beteiligten Schulen intensiviert. Das TU-Net MINT schafft mit den vertraglich abgesicherten Kooperationen eine weitere Brücke zwischen der Universität und den Schulen und erleichtert auf diese Weise auch die Übergänge von Schülerinnen und Schülern an die Universität. Die damit entstehende Verbindlichkeit zwischen den Kooperationspartnern dient zudem dazu, Synergien zwischen den Forschungsinteressen der Universität und den Interessen der Schulen herzustellen. Aktuelle Netzwerk-Projekte gibt es in den Bereichen der Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Geographie, Informatik, Mathematik, Physik und Bildungswissenschaften.

Der Mehrwert für alle Beteiligten liegt auf der Hand: So erhält die Universität die Möglichkeit, Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Fachdidaktik in Zusammenarbeit mit den Netzwerkschulen durchzuführen. Die Netzwerkschulen wiederum erhalten die Gelegenheit zur Fortbildung ihrer Lehrkräfte sowie zur Heranführung ihrer Schülerinnen und Schüler an die Universität, indem die Schulen in unterschiedliche Aktivitäten und Angebote der beteiligten Fachbereiche eingebunden werden. Insbesondere das Projekt „Unified Education: Medienbildung entlang der Lehrerbildungskette (U.EDU)“, das im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird, bietet Angebote zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler und hilft, Schulen zukunftsfähig zu machen.

Auch Lehramtsstudierende profitieren von diesem Programm, denn durch in der universitären Lehre verankerte Forschungsprojekte wird ihre Ausbildung praxisbezogener, beispielsweise durch die Erprobung und Erforschung von selbstentwickelten Unterrichtssequenzen an den Schulen. Durch die Verzahnung von Maßnahmen der universitären Lehrerbildung mit der Handlungsebene des schulischen Ausbildungs- und Praxisfeldes wird damit die Wirksamkeit der Lehrerbildung erhöht und die Professionalisierung der Lehrkräfte verbessert.

 

 

 

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

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