Pressemeldung

Auf dem Weg zur Europäischen Universität: Universität der Großregion bewirbt sich mit Partneruniversitäten

Die Technische Universität Kaiserslautern hat sich gemeinsam mit ihren Partnern der Universität der Großregion (UniGR) sowie der bulgarischen Universität „St. Kliment Ohridski“ in Sofia und der litauischen Vytautas-Magnus-Universität in Kaunas bei der Europäischen Union um die Förderung als „Europäische Universität“ beworben. Mit ihrem Projekt „EURCrossBorderAlliance“ möchten die Verbundpartner zu den ersten zwölf Europäischen Universitäten gehören. Die Entscheidung fällt im Sommer. Die Europäische Union wird die angenommenen Vorhaben für drei Jahre mit bis zu fünf Millionen Euro fördern.

Der französische Präsident Emmanuel Macron stellte im September 2017 seine Idee von Europäischen Universitäten vor. Über Grenzen hinweg sollen länderübergreifende Hochschulverbünde die nächste Generation von Europäern ausbilden.

In ihrem paneuropäischen Projektantrag „EURCrossBorderAlliance“ wird die Universität der Großregion mit der bulgarischen Universität „St. Kliment Ohridski“ und der litauischen Vytautas-Magnus-Universität zusammenarbeiten. Der UniGR-Verbund soll hierbei als Modell dienen. Ziel ist es unter anderem, die Mobilität der Studierenden zu vereinfachen und zu systematisieren, den europäischen Charakter ihrer Institutionen und ihrer Bildungsangebote genauso wie die europäische Identität ihrer Studierenden, aber auch ihrer Beschäftigten zu stärken. Auch weitere Hochschulen werden als assoziierte Partner an dem Vorhaben beteiligt. Alle Projektbeteiligten werden die eingegangenen Kooperationen vertiefen und Maßnahmen entwickeln, um wahrhaftige grenzüberschreitende Campusse zu schaffen.

Sollte das Projekt erfolgreich sein, wird es etwa 173.000 Studierende erreichen. Sie könnten dank vermehrter Mobilitätsphasen während ihrer universitären Laufbahn von einer wahren „europäischen Bildung“ profitieren, um etwa ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Aber auch die virtuelle Mobilität mit der Nutzung von digitalen Instrumenten wird im Studium eine Rolle spielen.

Die Europäische Union möchte mit dieser Förderung helfen, die europäischen Universitäten von morgen zu gestalten. Ziel ist es, europäische Universitätsallianzen zu schaffen, um eine neue Generation von kreativen Europäern hervorzubringen, die in verschiedenen Sprachen sowie grenzüberschreitend und interdisziplinär zusammenarbeiten können, um sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen Europas anzunehmen.

Die Universität der Großregion
Die Universität der Großregion (UniGR) ist ein Verbund der Universitäten in Kaiserslautern (D), Lüttich (B), Lothringen (F), Luxemburg (LU), dem Saarland (D) und Trier (D). Die Kooperation zwischen den sechs Hochschul- und Forschungseinrichtungen der Großregion startete 2008 dank der finanziellen Förderung durch die Europäische Union. Sie wurde 2015 durch die Gründung einer eigenen Rechtsform auch formal gefestigt.

Wenn sich Studierende heute an einer der UniGR-Partneruniversitäten einschreiben, können sie kostenlos das Angebot der fünf anderen Universitäten mitnutzen. Dank des Status‘ als UniGR-Studierende können sie Vorlesungen besuchen, an Prüfungen teilnehmen und kostenlos Materialien in den Bibliotheken ausleihen sowie in den Mensen der fünf anderen Universitäten des Netzwerks zum Studierendentarif essen. Die Studierenden bereichern ihren universitären Alltag mit interkulturellen Erfahrungen und entdecken die unterschiedlichen Lehrmethoden der Nachbarländer.

Daneben stellt die Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Großregion mithilfe von Seminaren, wissenschaftlichen Workshops oder Konferenzen eine zentrale Aktivität der UniGR dar, vor allem in den Hauptkooperationsbereichen der UniGR: Grenzraumstudien („Border Studies“), Materialwissenschaften & Ressourceneffizienz sowie Biomedizin. Zahlreiche grenzüberschreitende Projekte wurden bereits entwickelt oder sind derzeit in der Vorbereitung.

Weitere Informationen:
www.uni-gr.eu

Kontakt:
Frédérique Seidel
Zentrale Geschäftsstelle der UniGR a.s.b.l.
E-Mail: Frederique.seidel(at)uni-gr.eu
Tel.: 0681 30140 802

 

 

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Hochschulkommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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