Pressemeldung

Bildungsminsterin Stefanie Hubig besucht das Immersive Quantified Learning Lab (iQL)

Andreas Dengel, Jochen Kuhn und DFKI-Wissenschaftler Shoya Ishimaru mit Ministerin Hubig. Foto: DFKI

Die Potentiale von Künstlicher Intelligenz für die Digitale Bildung und neue Forschungsansätze für interaktive Lehr- und Lernmethoden standen im Fokus des Besuches der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig im interaktiven Lernlabor „iQL“ in Kaiserslautern.

„Digitalisierung bietet viele Chancen, das gilt ganz besonders für den Bildungsbereich. Für mich ist es wichtig, dass das pädagogisch Sinnvolle immer vor dem technisch Möglichen stehen sollte. Wir brauchen aber auch Visionärinnen und Visionäre, die aufzeigen, wie das digitale Lernen und Lehren in fünf, zehn, fünfzehn Jahren aussehen könnte und wie wir schon heute die richtigen Weichen stellen. Die Forschung und Lehre von DFKI und TUK leisten also einen wichtigen und beeindruckenden Beitrag, damit digitale Bildung gelingt“, zeigte sich die Ministerin beeindruckt von der Forschungsarbeit im Immersive Quantified Learning Lab – iQL.

Die Leiter des Labs, Andreas Dengel, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Smarte Daten & Wissensdienste sowie des Standorts Kaiserslautern, und Jochen Kuhn, Leiter der AG Didaktik der Physik an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), und das iQL-Team veranschaulichten der Ministerin aktuelle Forschungsansätze im Lab anhand verschiedener Systemdemonstrationen. Unter anderem wurde mit dem antizipierende Schulbuch aus dem Projekt HyperMind gezeigt, wie ein dynamisch-adaptives, persönliches Lehrbuch individuelles Lernen ermöglicht. Ein Demonstrator aus dem Projekt Be-greifen verdeutlichte, wie die Verschmelzung von realer und digitaler Welt mittels Augmented Reality Zusammenhänge zwischen Experiment und Theorie für Lernende erfahrbarer und in Echtzeit interaktiv erforschbar machen.

iQL – Forschen für die Lernumgebung der Zukunft

Das im DFKI eingerichtete Immersive Quantified Learning Lab – iQL – ist als „Living Lab“ eine lebendige Forschungs- und Erprobungslandschaft. Es versteht sich als Ideen- und Prototypen-Werkstatt, in Mensch und Computer zu einer intelligenten Kreativplattform verknüpft werden. In Kooperation mit Schulen, Hochschulen und Unternehmen entwickeln und erproben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DFKI und der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) darin neuartige Technologien für das Lernen und Lehren der Zukunft. So werden auf Basis von verschiedenartigen Sensoren werden das Lernverhalten und der kognitive Zustand erfasst und Lehrinhalte entsprechend gestaltet.


Weitere Informationen:
iQL-Homepage:
www.iql-lab.de
HyperMind: https://www.dfki.de/web/news-media/news-events/events/hannover-messe-2019/hypermind/
Be-greifen: https://www.iql-lab.de

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

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Katrin Müller
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