Pressemeldung

Das „Stadtplanerische Kolloquium“ startet ins neue Semester


Das „Stadtplanerische Kolloquium“ startet in das fünfte Semester mit dem Titel „Die Europäische Stadt im Wandel – neue Leitbilder?“. Die Auswirkungen des Klimawandels machen deutlich, dass in der Stadtentwicklung dringend ein Leitbildwandel erforderlich ist. Die Leipzig Charta zur nachhaltigen Stadtentwicklung wird zurzeit überarbeitet – eine wichtige neue Schwerpunktsetzung ist der Klimawandel, und auch das Konzept der Europäischen Stadt als Wertemodell in einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft. Für die Raumplanung stellt sich dabei insbesondere die Frage des Planungsinstrumentariums und der Umsetzungsstrategien.

5.1 Kolloquium:
„Die überhitzte Stadt – Methoden und Instrumente der Klimaanpassung”
Mittwoch, den 4.12.19, 18:00 Uhr (Raum 01-160)

 Der Klimawandel betrifft zunehmend unsere Städte auch in Europa: Überhitzte Sommer, Extremwetterereignisse wie Starkregen oder Stürme, Trockenperioden. Die Städte reagieren mit Klimaanpassungskonzepten und Stadtumbaumaßnahmen, die inzwischen auch im BauGB vorgeschrieben sind. Wir gehen den Fragen nach, welche klimatischen Methoden für die Stadtanalyse erforderlich sind, und mit welchen planerischen Instrumenten und Maßnahmen auf den Klimawandel reagiert werden kann. Sascha Henninger hat an der TUK einen Lehr- und Forschungsschwerpunkt in der Stadtklimatologie. Andrea Hartz hat mit ihrem Büro agl eines der ersten Klimaanpassungskonzepte für die Stadt Saarbrücken erstellt. Gunther Wetzel konzipiert mit dem Büro Planung + Umwelt u.a. Strategien für kommunale Energie- und Klimakonzepte.

5.2 Kolloquium:
„Leipzig Charta 2.0 – Strategien für die nachhaltige Stadtentwicklung”“
Mittwoch, den 15.1.20, 18:00 Uhr (Raum 01-160)

Die Leipzig Charta von 2007 ist ein wichtiges Leitbild der EU für eine nachhaltige Stadtentwicklung, mit Zielen wie kompakte Stadt, integrierte Stadtentwicklung und sozialgerechte Stadterneuerung, umgesetzt in der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Sie wird für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020 fortgeschrieben – neue Zielsetzungen liegen u. a. im Klimawandel und im Mobilitätswandel. Eine wichtige Frage ist, ob die bisherigen Planungsinstrumente ausreichend sind für die Umsetzung der dringenden Zukunftsaufgaben.
Oliver Weigel ist Referatsleiter im zuständigen Bundesministerium und verantwortlich für die Fortschreibung und Umsetzung der Leipzig Charta. Hilmar von Lojewski ist Beigeordneter beim Deutschen Städtetag und vertritt die Interessen der Städte bei der Weiterentwicklung der Stadtentwicklungspolitik. Thomas Münchow studiert an der TUK und ist Mitinitiator des Papiers „Planning for future“ des Bundesfachschaftrats.
Auf der anschließenden Podiumsdiskussion werden die Vortragsthemen mit Kollegen des Fachbereichs Raum- und Umweltplanung vertieft und mit dem Plenum diskutiert.

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-4367
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: katrin.mueller[at]verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

Zum Seitenanfang