Pressemeldung

Erfolgreiches Zukunftssymposium zum Engineering Smarter Produkt-Service Systeme

Das Organisationsteam des Zukunftssymposium 2021 von links nach rechts: Kevin Wiegand (TU Kaiserslautern), Daniel Kerpen (HS Kaiserslautern) und Sven Forte (TU Kaiserslautern). Foto: Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung (VPE).

Eine virtuelle Veranstaltungsreihe rund um die interdisziplinäre Entstehung und Nutzung smarter, vernetzter Produkte: Von Mitte Juni bis Mitte Juli 2021 veranstalteten die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) und die Hochschule Kaiserslautern mit dem Innovationsbereich „Produkte“ (IB) der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz das Zukunftssymposium „Engineering smarter Produkt-Service Systeme“. In diesem Format tauschten sich knapp 30 Referentinnen und Referenten mit über 170 angemeldeten Interessierten über die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten aus, Produkte sinnvoll in digitale Ökosysteme einzubinden und hierdurch Mehrwerte für Anbieter und Nutzer der Produkte zu schaffen.

 

Nach einem Auftakt-Event am 15. Juni 2021 sowie einer Keynote des strategischen Partners Siemens Digital Industries Software folgten vom 22. Juni bis 15. Juli insgesamt vier virtuelle Themenwochen. Diese befassten sich aus anwendungsorientierter Sicht mit dem Internet der Dinge (IoT) im Produktlebenszyklus, der smarten Analyse von Daten in unterschiedlichsten Einsatzbereichen (Data Analytics), dem Zukunftsthema Blockchain und dem Dauerbrenner menschzentriertes Nutzungserleben (User Experience bzw. UX im Engineering). In kompakten und kostenfreien Online-Vorträgen konnten die Teilnehmenden dadurch Einblicke in die aktuelle Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Hochschulen sowie der beteiligten Unternehmen rund um zentrale Aspekte der Digitalisierung entlang des Engineering 4.0 Lifecycles gewinnen und mit den Beteiligten in Dialog treten.

 

„Wir blicken zurück auf ein ebenso spannendes wie erfolgreiches Zukunftssymposium, an dem viele wissenschaftliche Partner der TU und der Hochschule Kaiserslautern mitgewirkt haben. Das breite thematische Spektrum umfasste 18 Beiträge, die von mehr als 25 Forschenden vorbereitet und präsentiert wurden“, berichtet Prof. Dr.-Ing. Jens C. Göbel von der Technischen Universität Kaiserslautern und Co-Sprecher des IB-Produkte. „Im Mittelpunkt unseres Innovationsbereichs steht die Lebenszyklus-begleitende Entwicklung smarter, vernetzter Produkte mit ihren zugehörigen Dienstleistungsanteilen. Ziel ist es, auf diesem Gebiet besonders kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in der Region über die Möglichkeiten und die Notwendigkeiten der Digitalisierung im Engineering zu informieren und ihnen Orientierung zu geben.“

 

Mit Blick auf diese KMU und ihre Kundinnen und Kunden führt Co-Sprecher Prof. Dr. Dieter Wallach von der Hochschule Kaiserslautern weiter aus: „Wir können mit unseren Transferangeboten all diejenigen unterstützen, die ihre Produkte funktional und zuverlässig benutzbar gestalten möchten und die durch praktische und bedeutungsvolle Services Menschen begeistern wollen.“

 

So gab das Zukunftssymposium des IB-Produkte umfassende Einblicke in technologische Innovationen und in Kooperationsmöglichkeiten, die auch nach dem Zukunftssymposium weiter zugänglich und nutzbar sind. „Viele der Beiträge des Zukunftssymposiums sind bspw. über den Digitalen Zwilling des engineering 4.0 lab in unserem On-Demand Portal weiter abrufbar“, erläutert Sven Forte, Hauptorganisator der Veranstaltungsreihe an der TU Kaiserslautern. „Zudem fungiert das engineering 4.0 lab in Zukunft nicht nur als physischer Ort des Zusammenkommens“, erklärt Forte weiter. „So haben wir bereits pandemiebedingt das e4lab sukzessive zu einem hybriden Innovations- und Austausch-Ort ausgebaut, der im virtuellen Raum als digitales Abbild des e4lab zum Transfer einlädt.“

 

Der Praxisbezug der Veranstaltungsreihe kam nicht zuletzt durch die Beteiligung von Partnern und Unternehmen zum Ausdruck. Regionale und überregionale Firmen wie CONTACT Software GmbH, MML Solutions GmbH, Insiders Technologies GmbH und Pxio GmbH brachten sich bereitwillig in Vorträgen ein. Hon.-Prof. Dr.-Ing. Carsten Burchardt präsentierte die Sicht eines führenden Industrieunternehmens auf den Engineering 4.0 Lifecycle in seinem Keynote-Beitrag. Burchardt ist Forschungsleiter & Strategic Business Consulting bei Siemens Digital Industries Software, einem strategischen Partnerunternehmen der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz. Er betonte die Geschwindigkeit und Komplexität von heutigen Entwicklungs- und Produktionsprozessen und gab den Teilnehmenden aus Wirtschaft und Forschung unter anderem mit auf den Weg, dass Betriebe in Digitalisierungsprozessen zum einen ihrer eigenen Expertise vertrauen und sich gleichzeitig für nicht intern verfügbare Expertise geeignete Unterstützung suchen sollten.

 

Mehr zur Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz: www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de

Mehr zu den Angeboten des engineering 4.0 lab: www.e4lab.de

 

Das e4lab ist Teil der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM). Das Vorhaben stärkt den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und basiert auf einer gemeinsamen Kooperationsstrategie der beiden Hochschulen. Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

 

Kontakt:

Sven Forte

Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung (VPE), TU Kaiserslautern

forte@mv.uni-kl.de

 

Daniel Kerpen

Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik (IMST), Hochschule Kaiserslautern

daniel.kerpen@hs-kl.de

 

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-5784
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: julia.reichelt(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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