Pressemeldung

Festakt zum Ämterwechsel an der Universitätsspitze gibt Raum für Abschied und Neubeginn

Ämter wechseln. Verantwortung weiter tragen.

 

Am Montag, den 14. Dezember, hat die TU Kaiserslautern (TUK) in kleinem Rahmen nachgeholt, was seit dem formal bereits vollgezogenen Ämterwechsel an der Universitätsspitze im Sommer ausstand: Mit einem Festakt wurde der ehemalige Präsident Prof. Schmidt nach 18 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und der Start der Präsidentschaft des bereits amtierende Nachfolgers Prof. Poetzsch-Heffter begangen. Auch der Amtsantritt von Prof. Thiel als Vizepräsident für Forschung und Technologie wurde nun auch offiziell gewürdigt. Vor Ort im Audimax nahmen Mitglieder der Universitätsleitungen aus Kaiserslautern und Landau, Familienangehörige sowie engste Weggefährten von Prof. Schmidt teil. Von Seiten der Landesregierung war Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf anwesend. Alle anderen Gäste schalteten sich per Livestream zu. Auch ohne vollbesetzten Saal war es – dank Kombination aus aufgezeichneten Musik- und Videobeiträgen sowie den Festreden – gelungen, eine festliche Stimmung zu erzeugen. Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist verfügbar unter: https://www.uni-kl.de/festakt/.

 

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“ – An dieses Zitat von Hermann Hesse, welches ihn 2002 in sein Amt als frisch ernannter Universitätspräsident begleitete, erinnerte Schmidt beim Festakt und gab die Zeilen symbolisch an seinen Nachfolger Poetzsch-Heffter weiter. Insbesondere, weil eben diese Worte für ihn immer wieder Realität geworden seien; er habe viele Anfänge in seiner Amtszeit erlebt. Sichtlich bewegt trat er ans Rednerpult, nachdem ihm seine ehemaligen Mitarbeiter*innen ebenso wie langjährige Wegbegleiter*innen in Videoeinspielungen und Redebeiträgen ihre Wertschätzung für seine beruflichen Verdienste und menschlichen Qualitäten, die maßgeblich für die gelungene Wachstumsphase der TUK waren, mit auf den Weg gegeben hatten. Er nutzte seine Redezeit auch dafür, sich mit sehr persönlichen Worten zu bedanken.

 

Dass Schmidt das Gesicht der TUK in hervorragender Weise und nachhaltig nach außen und innen geprägt hat – dafür lieferte der Festakt unzählige Beispiele. Der langjährige Präsident hinterlässt nach 18 Jahren an der Spitze der TUK einen belebten Campus, hohe Studierendenzahlen, ein breites Studienangebot inklusive Fernstudiengängen, zahlreiche renommierte Forschungsinstitute auf dem Campus und entlang der Trippstadter Straße, die Stiftung für die TUK inklusive der Teilnahme der TUK am Deutschlandstipendium sowie eine enge Verbindung zur Stadt Kaiserslautern.

 

Als persönliche Weggefährten Schmidts waren Prof. Dr. Gerhard Steinebach und Prof. Dr. Michael Hassemer zugegen. Sie zeichneten in ihren Redebeiträgen ein sehr persönliches Bild von Schmidt bzw. beschäftigten sich mit der Rolle, die heute eine Universität im gesellschaftlichen und bildungspolitischen Umfeld spielt.

 

Wissenschaftsminister Wolf erinnerte sich eingangs an die Jahre der engen Zusammenarbeit mit Schmidt und verwies unter anderem darauf, dass sich Kaiserslautern unter Schmidts Ägide zu einer echten Wissenschaftsstadt entwickelt habe. Zugleich begrüßte er Poetzsch-Heffter noch einmal feierlich als neuen Präsidenten. Mit ihm sei ein würdiger Nachfolger im Amt, der die TUK – nicht zuletzt dank seiner Zeit als Vizepräsident für Forschung und Technologie – ebenso gut kenne wie Schmidt. Und er beglückwünschte an dieser Stelle ebenso Prof. Dr. Werner Thiel offiziell als Nachfolger von Poetzsch-Heffter im Vizepräsidentenamt für Forschung und Technologie.

 

Ämter wechseln. Verantwortung weiter tragen.

Thiel kam nachfolgend selbst zu Wort, blickte auf seinen Werdegang zurück und skizzierte die forschungsseitige Zusammenführung mit Landau, den anstehenden „Generationenwechsel“ bei den Professuren – sowie den Umbau zu einer nachhaltig agierenden Universität als seine aktuellen und künftigen Aufgabenschwerpunkte.

 

Abschließend zeichnete der amtierende Präsident Poetzsch-Heffter sein Bild von einer modernen technischen Universität und ihren drei fundamentalen Säulen bzw. Aufgaben: Wissen zu bewahren, zu pflegen und neu zu schaffen, Studierenden Wissens-, Anwendungs-, Beurteilungs- und Selbstlernkompetenzen mit auf den Weg zu geben sowie aktiv an der Lösung von gesellschaftlichen Zukunftsfragen mitzuwirken. Dafür brauche es einerseits eine Umgebung, die das gemeinschaftliche Gestalten möglich macht und andererseits die nötigen gebäudeseitigen und administrativen Strukturen. Er knüpfte dabei an das Motto des Ämterwechsels „Universität gestalten. Auf Kontinuität bauen. An Visionen wachsen." an. In punkto Kontinuität hob er unter anderem vorhandene große Stärken in der Forschung sowie das Stiftungs- und Förderwesen hervor.

 

Neben der Fortführung der Erfolgsgeschichten, vor allem in der Forschung, gelte es aber auch Weiterentwicklungen im Blick zu haben und neue Aufgaben anzugehen, so Poetzsch-Heffter. Er verwies dabei unter anderem auf einen komplett digital unterstützten Studienlebenszyklus, bei dem Einschreibung, Studienplanung, Prüfungsanmeldung, mediale Vorlesungs- und Studieninhalte sowie flexible Kommunikation im Rahmen der Kurse reibungslos online ausgeführt werden kann. Weitere Anliegen sind eine nach innen und außen, zum Beispiel für potenzielle Projektpartner, noch transparentere Universität sowie die weitere Ausgestaltung der Zusammenführung der TUK mit dem Campus Landau. Abschließend würdigte er die Verdienste seines Vorgängers, vom dem er eine hervorragend aufgestellte Universität übernommen habe. Dies wäre ohne Schmidts geduldige, integrierende und Akzente setzende Führung nicht möglich gewesen.

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Universitätskommunikation

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