Pressemeldung

Interdisziplinäres studentisches Team der TU Kaiserslautern gewinnt ChemCar-Wettbewerb 2020

Mit wissenschaftlichem Know-how und einem kreativen Konzept zum Sieg: Die "Salzigen TUKCars" mit ihrem biochemisch angetriebenen "ChemCar". Foto: TUK/LTD/Schäfer

Biochemisch angetrieben von einer Batterie, die mit Säure, Base und Salzwasser arbeitet, hat das von Justus Arweiler, Martin Bubel, Simon Eberweiser, Patrick Schiller und Tanja Weber konzipierte Fahrzeug am 10. November beim VDI-Wettbewerb „ChemCar“ den 1. Platz belegt. Im Rahmen des wissenschaftlichen Wettstreits treffen jedes Jahr studentische Teams von deutschen und internationalen Universitäten aufeinander.

 

Ein Highlight ist das Entscheidungsrennen, bei dem eine kurz zuvor bekannt gegebene Distanz unter Mitnahme eines Zusatzgewichts so präzise wie möglich gefahren werden muss – dieses Jahr im Online-Format. Die Teams ließen ihre ChemCars in den eigenen Räumlichkeiten rollen und schalteten sich per Video dem digitalen Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgemeinschaft zu, das normalerweise den persönlichen Rahmen für den gemeinschaftlichen Abschluss des Wettbewerbs bildet. Das Fahrzeug aus Kaiserslautern überzeugte dabei mit einer besonders punktgenauen Leistung. Jetzt kann sich das Team der „Salzigen TUKCars“ nicht nur über den Sieg, sondern auch über 700 Euro Preisgeld und den ChemCar-Pokal freuen.

 

Beim Wettbewerb fließen neben der Fahrleistung im Entscheidungsrennen auch konzeptionelle Kriterien – allen voran Innovation und Sicherheit – in die finale Wertung ein und ebenso, wie die Umsetzung der Idee in die Praxis gelungen ist.

 

Mehr Informationen zum Wettbewerb unter: www.chemcar.de.

Die Videoaufzeichnung des Entscheidungsrennens ist auf der Webseite des Lehrstuhls für Thermodynamik (LTD) einsehbar: http://tukl.de/zxmrj

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Katrin Müller
Leitung Universitätskommunikation

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