Pressemeldung

Neues Forschungskolleg zu neurodegenerativen Krankheiten bewilligt – TU Kaiserslautern beteiligt

Das Land fördert ein weiteres Forschungskolleg mit Beteiligung der TU Kaiserslautern (TUK). Bereits im letzten Jahr hatte das Land das Forschungskollegs „iProcess“ bewilligt, bei dem die TUK ebenfalls eingebunden ist. Ziel hierbei ist es, verfahrenstechnische Grundlagen zu erarbeiten, um Pilze und Cyanobakterien als Produktionsorganismen für pharmazeutisch wirkende Substanzen zu nutzen.

Im neuen Kolleg „Neuroprotektive Substanzen – NeurodegX“ arbeitet die Hochschule Kaiserslautern mit der TUK und der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz zusammen. Der Fokus liegt darauf, Naturstoffe aus Pilzen und Cyanobakterien zu identifizieren und auf ihr mögliches therapeutisches Potential für neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer Demenz hin zu testen. Das Land fördert die Arbeiten mit jährlich 250.000 Euro.

Mit den finanziellen Mitteln werden an der TUK zwei Doktorandenstellen in den Arbeitsgruppen von Professor Dr. Stefan Kins, Dr. Simone Eggert und Dr. Gerhard Erkel im Fachbereich Biologie geschaffen. Angedacht ist es, die beiden Kollegs zusammenzuführen, um eine forschungsstarke und anwendungsnahe Ausbildungsplattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen.  

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

Katrin Müller
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