Pressemeldung

Neues Führungsduo an der Spitze der Universität der Großregion (UniGR)

Prof. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier, und Prof. Stéphane Pallage, Rektor der Universität Luxemburg, wurden von ihren Kollegen im Rahmen der Ratssitzung des Hochschulverbundes am 14. Dezember 2021 zum Präsidenten bzw. Vize-Präsidenten der Universität der Großregion (UniGR) gewählt.

Der UniGR-Rat, der sich aus den Präsidenten und Rektoren der sechs Partneruniversitäten zusammensetzt, kam am 14. Dezember 2021 zu einer virtuellen Sitzung zusammen. Auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) als assoziierter Partner war vertreten. In einem angeregten Austausch beratschlagten die Mitglieder über die Trends in der europäischen Hochschul- und Forschungslandschaft. Auch die Weiterentwicklung des Hochschulverbunds UniGR wurde thematisiert und Möglichkeiten künftiger gemeinsamer Kooperationsbereiche wurden sondiert.

Gleich zu Beginn der Sitzung wurde das neue Führungsduo der UniGR, Prof. Jäckel als Präsident und Prof. Pallage als Vize-Präsident, einstimmig gewählt. Prof. Jäckel löst damit Prof. Manfred Schmitt, Präsident der Universität des Saarlandes und UniGR-Präsident seit 2019, an der Spitze des Verbunds ab. Er dankte seinem Vorgänger herzlich für die Leitung der UniGR durch eine ereignisreiche Phase, in die unter anderem die Aufnahme der htw saar als assozierter Partner im Jahr 2020 fiel.

Prof. Jäckel freut sich auf sein Mandat, das er bis 2023 innehaben wird, und betont die Bedeutung des Verbunds: „Der europäische Gedanke hat viele Universitätsgründungen der Vergangenheit begleitet und/oder inspiriert, so auch im Jahr 1970 während der Wiedergründung der Universität Trier. Als vor 13 Jahren die Konturen einer „Universität der Großregion“ skizziert wurden, musste Trier in diesem Verbund mit Frankreich, Luxemburg und Belgien also selbstverständlich dabei sein. Nun freut es mich, dass ich bereits zum zweiten Mal die Präsidentschaft dieses Universitätsnetzwerks übernehmen darf. So, wie kontinuierlich an dem „Haus Europa“ gebaut werden muss, so kann sich auch die akademische Welt nicht in ein gemachtes Bett legen. In diesem Sinne werden wir uns Schritt für Schritt gemeinsam weiterentwickeln.“

Auch die Wiederwahl von Prof. Pallage zum Vize-Präsidenten für ein weiteres Jahr sorgt für Kontinuität in der strategischen Ausrichtung und den Aktivitäten der UniGR. Für Prof. Pallage fügt sich die UniGR vorbildhaft in die europäische Hochschul- und Forschungslandschaft ein: „Die UniGR ist das Modell einer europäischen Universität avant la lettre. In den fast 13 Jahren ihres Bestehens hat die Universität der Großregion die Vitalität der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in dieser Region, die eine der Wiegen des modernen Europas ist, unter Beweis stellen können.“

Im Anschluss an die Ratssitzung kamen die Präsidenten und Rektoren mit den beratenden Gremien der UniGR zusammen: Vertreter*innen des Politischen Beirats und des Studierenden- und Promovierendenbeirats nutzten die Gelegenheit der Mitgliederversammlung, um sich mit den Präsidenten und Rektoren über ihre Perspektiven auf die Weiterentwicklung der UniGR auszutauschen. Als Vertreter der Studierendenschaft präsentierte Max Meißauer, Student an der Universität des Saarlandes, eine Stellungnahme des Beirats, der sich engagiert im Verbund einbringt. „Der Studierenden- und Promovierendenbeirat unterstützt die Universität der Großregion auf dem Weg zu 2/2 mehr politischer Sichtbarkeit. Unser Ziel ist eine starke Universität der Großregion als Zeichen der gelebten europäischen Integration der Partneruniversitäten und der Studierenden“, sagt Meißauer.

Über die UniGR

Die Universität der Großregion ist ein innovativer universitärer Verbund der Universitäten Kaiserslautern (D), Lüttich (B), Lothringen (F), Luxemburg (LU), des Saarlandes (D) und Trier (D) und der htw saar (D) als assoziierter Partner. Die Zusammenarbeit der inzwischen sieben Hochschul- und Forschungseinrichtungen der Großregion, 2008 im Rahmen eines EU-Projekts gestartet, wurde nach der Projektlaufzeit verstetigt. Seit 2015 besitzt der Verbund eine eigene Rechtsform, die es ihm ermöglicht, Projekte für seine Mitglieder durchzuführen und eine gemeinsame Koordination der Zusammenarbeit sicherzustellen.

„Europa täglich leben“ ist der Slogan der UniGR. Wenn sich Studierende an einer der Partneruniversitäten der "Universität der Großregion" (UniGR) einschreiben, profitieren sie kostenlos von den Angeboten der anderen Einrichtungen. Der sogenannte UniGR-Studierendenstatus ermöglicht es den Studierenden, Kurse zu besuchen, Prüfungen abzulegen und von kostenlosen Bibliotheksausleihen und Studierendentarifen in den Mensen der anderen Hochschulen des Netzwerks zu profitieren. Die Studierenden bereichern somit ihr Universitätsleben durch interkulturelle Erfahrungen und durch das Kennenlernen der unterschiedlichen Lehrmethoden der Nachbarländer. Darüber hinaus bietet die UniGR mehr als dreißig grenzüberschreitende Studiengänge an, die eine Mobilität zwischen mindestens zwei Partnereinrichtungen beinhalten: ein einzigartiges Bildungsangebot in Europa.

Die UniGR entwickelt ihr internationales Profil, indem sie sich auf bestimmte Bereiche konzentriert, um bestimmten territorialen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Großregion zu begegnen. Diese Spezialisierung ist durch die Bildung von Interdisziplinären Kompetenzzentren gekennzeichnet und ermöglicht es der UniGR, die Kompetenzen ihrer Partnerinstitutionen zu bündeln und so ein hochwertiges interdisziplinäres Ausbildungsprogramm anzubieten. Dieses Angebot basiert auf gemeinsamen Forschungsprojekten auf höchstem internationalen Niveau und entwickelt sich im Innovationsökosystem des grenzüberschreitenden Raumes. Die ersten beiden Zentren wurden im Bereich der Grenzstudien (UniGR-Center for Border Studies) und im Bereich der Materialien und Metalle in einer Kreislaufwirtschaft (UniGR-CIRKLA) entwickelt.

Weitere Informationen unter www.uni-gr.eu/de/node/3414.

 

Fragen beantwortet:

Isabel Schmidt
Zentrale Geschäftsstelle der UniGR a.s.b.l.
Tel.: 0681 30140-803
E-Mail: Isabel.schmidt@uni-gr.eu

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-5784
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: julia.reichelt(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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