Pressemeldung

Verknüpfen von Theorie und Praxis stand im Fokus eines Workshops

Beim Workshop kamen Lehrkräfte der zwölf Netzwerkschulen mit den Projektbeteiligten der TUK zusammen. Foto: Koziel/TUK

Am 7. Dezember 2018 trafen sich die zwölf Netzwerkschulen des TU-Net MINT zu einem gemeinsamen Workshop auf dem Campus. Von der Kooperation zwischen  TUK und den Netzwerkschulen profitieren alle Beteiligten: Einerseits die Schulen dank des Austauschs, der vom Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) moderiert wird, und durch verschiedene Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Aber auch Lehramtsstudierende haben einen Gewinn aus dem Netzwerk, wenn sie etwa erste Unterrichtseinheiten an den beteiligten Schulen durchführen und reflektieren können. Die Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker können zudem neue Techniken im Unterricht testen oder die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Schülerlabore an der TUK zum Beispiel mit Lernanwendungen (Apps) oder Tablet-PCs an die MINT-Fächer heranführen.

Besonderes Interesse fand der Vortrag von Jan Hellriegel, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Pädagogik, der Seminarkonzepte zur Vernetzung zwischen der Universität und Schule vorstellte. Außerdem berichtete er, welche Herausforderungen eine solche Kooperation mit sich bringt und welchen Mehrwert die Theorie-Praxisverknüpfung im Lehramtsstudium für die Studierenden, aber auch die Schulen hat. Als Beispiel stellte Hellriegel den „Markt der Medien & Medienbildung“ vor, bei dem sowohl Studierende und Lehrende an der Universität als auch Lehrkräfte von Schulen die Möglichkeit haben, in einem messeähnlichen Setting neueste Medientechnologien zu erproben und die didaktischen Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren. Als zweites Beispiel erläuterte er das Seminarkonzept „Medienbildung“, in dessen Rahmen Medienprojekte entwickelt werden, die im Anschluss an Schulen praktisch erprobt und anschließend im Seminarkontext reflektiert werden.

Ein zweiter Schwerpunkt des Tages war die Präsentation der unterschiedlichen Projekte der Netzwerkschulen, an denen verschiedene Fachbereiche der TUK beteiligt sind. Ziel war hier der Austausch der Ideen und die weitere Vernetzung der zwölf Schulen untereinander. Um diese Kooperation weiter zu stärken und sich über Projekte auszutauschen, findet einmal im Jahr an der TUK das Netzwerk-Treffen statt.

In der anschließenden Workshop-Phase ging es um die Zielsetzung für das Jahr 2019. Im Fokus sollen Themen wie Fortbildungen für Lehrkräfte und die Möglichkeit zum Materialaustausch stehen. Um die gute Zusammenarbeit weiterhin zu ermöglichen, stellen die unterschiedlichen Zeitphasen von Universität und Schule immer noch eine große Herausforderung dar. Es gilt, sie nach wie vor  aneinander anzupassen. Hier heißt es immer wieder, mit viel Verständnis für die jeweils andere Seite frühzeitig Termine zu planen und hier und da Kompromisse einzugehen. Der Mehrwert gemeinsamer Projekte motiviert alle Schulen weiterhin aktives Mitglied des TU-Net MINT Netzwerkes zu bleiben.

Das nächste Treffen ist im Dezember 2019 geplant. Dann werden  sich vermutlich noch weitere Schulen am Austausch beteiligen, da ab Januar 2019 eine dritte Bewerbungsrunde läuft, die im Sommer abgeschlossen wird.

Weitere Informationen zu den beteiligten Netzwerk-Schulen sowie Projekten finden Sie auf den Seiten des Fachdidaktikzentrums (FDZ) im ZfL.

Fragen beantworten:
Nadja Brockmeyer
Zentrum für Lehrerbildung
E-Mail: brockmeyer(at)zfl.uni-kl.de
Tel.: 0631 205-5538

Dr. Claudia Gómez Tutor
Zentrum für Lehrerbildung
E-Mail: cgomez(at)zfl.uni-kl.de
Tel.: 0631-205-4692

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz. Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der Campus-Universität vorfinden. Die TU Kaiserslautern wurde beim bundesweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" mit dem Exzellenz-Preis für Studium und Lehre ausgezeichnet. Damit stellt die TU den hohen Stellenwert ihrer Studienangebote unter Beweis. Darüber hinaus profitieren die Studierenden und Wissenschaftler von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU Kaiserslautern kooperieren.

 

 

Pressekontakt

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