Pressemeldung

Zusammenarbeit zwischen der TU Kaiserslautern und dem Campus Landau im Bereich Grenzraumforschung

Am 13.10.2021 haben Forschende der Universität der Großregion und des Campus Landau anlässlich der Sitzung des Lenkungsausschusses des INTERREG VA Großregion Projektes „UniGR-Center for Border Studies“ (UniGR-CBS) gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Grenzraumforschung vereinbart. Angeregt durch die Initiative der TU Kaiserslautern und des Campus Landau bildet dies den Startschuss für eine strukturierte Vernetzung, die neben verstärktem Austausch in der Forschung auch den Studierenden zugutekommen soll. Die ‚Border Studies‘ setzen sich aus Forschungsperspektive mit gesellschaftsrelevanten Fragen auseinander wie z.B.: Was bedeutet es, in einem Land zu leben und im Nachbarland zu arbeiten? Wie wird sich der europäische Raum nach Brexit und Corona Pandemie entwickeln? Welche Auswirkungen haben Nachhaltigkeit und Klimaanpassung für Grenzräume?

Die COVID-19 Pandemie hat den Austausch über Grenzen hinweg verstärkt ins politische Licht gerückt. Pallagst führt hierzu aus: „Die Vernetzung der Forschung am Oberrhein mit derjenigen für die Großregion soll dazu beitragen strategische Vorteile und Synergien mit Blick auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität in beiden Teilräumen auszuloten.“
Im Laufe des Projekts stellt das UniGR-CBS-Netzwerk abgestimmte Forschungswerkzeuge bereit, verankert die Border Studies in der Lehre, entwickelt den Dialog zu grenzüberschreitenden Themen zwischen wissenschaftlichen und institutionellen Akteuren und trägt mit seiner Expertise zur Raumentwicklungsstrategie der Großregion bei. Vor diesem Hintergrund ist das Projekt entlang der Schwerpunkte Forschung, Mobilität, Lehre, Gesellschaft und Raum konzipiert.
Das UniGR-Center for Border Studies ist ein grenzüberschreitendes thematisches Netzwerk von rund 80 Wissenschaftler*innen der Mitgliedsuniversitäten des Verbunds Universität der Großregion (UniGR), die über Grenzen und ihre Bedeutungen sowie Grenzraumfragen forschen.

Für den Aufbau eines Europäischen Kompetenz- und Wissenszentrums für Grenzraumforschung wird das Netzwerk UniGR-CBS von 2018 bis 2022 im Rahmen des INTERREG VA Großregion Programms gefördert. Am Campus Landau erfolgt die Auseinandersetzung mit Border Studies unter anderem im Rahmen des INTERREG VA Programms für die Trinationale Metropolregion Oberrhein mit mehreren Projekten.

AnsprechpartnerInnen:
Prof. Dr. Karina Pallagst, TU Kaiserslautern
Prof. Dr. Oliver Frör, Universität Koblenz-Landau

Webseite des Interreg VA Großregion Projekts und des Netzwerks „UniGR-Center for Border Studies“: www.borderstudies.org 

Die TU Kaiserslautern

Die TU Kaiserslautern (TUK) ist eine ingenieur- und naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Sichtbarkeit. Ihren Studierenden bietet sie zukunftsorientierte Studiengänge sowie eine wissenschaftliche Ausbildung mit moderner Infrastruktur und gutem Praxisbezug. An der TUK gibt es neben exzellenter Einzelforschung eine Vielzahl koordinierter Forschungsverbünde. In der Grundlagenforschung sind dies mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereiche und Transregios. Die Themenbereiche der anwendungsorientierten Forschung werden meist in enger Kooperation mit den zehn Forschungsinstituten am Standort bearbeitet. Indem die TUK Forschungsstärke mit Wissens- und Technologietransfer verbindet, schlägt sie nicht zuletzt die Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Als Campus-Universität am Rande des Pfälzerwaldes zeichnet sie sich durch kurze Wege, ein partnerschaftliches Miteinander und naturnahe Lebens- und Arbeitsqualität aus.

Pressekontakt

Julia Reichelt
Stabsstelle Universitätskommunikation

Tel.: +49(0)631/205-5784
Fax: +49(0)631/205-3658
Mail: julia.reichelt(at)verw.uni-kl.de
Web: www.uni-kl.de/pr-marketing

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